Liv Lisa Fries: Deshalb ist sie kein Fan von Social Media

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Liv Lisa Fries: Deshalb ist sie kein Fan von Social Media

Stars (1 / 1) 24.01.2021 00:33 / Günter Symbolbild Frédéric Batier/X Filme Creative Pool GmbH/ARD Degeto Film GmbH/Sky Deutschland/WDR/Beta Film GmbH


"Babylon Berlin"-Star im Interview

Die mit Spannung erwartete dritte Staffel von "Babylon Berlin" feiert am 24. Januar auf Sky Premiere. In zwölf Folgen schlüpft Jungstar Liv Lisa Fries (29, "Romeos: ... anders als du denkst!") erneut in die Rolle von Charlotte Ritter. Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news verrät sie, wie sich ihr Leben seit dem Erfolg der Serie verändert hat und warum sie auf Social Media weitestgehend verzichtet.

Die Serie ist ein riesiger Erfolg. Wie hat sich Ihr Leben seitdem verändert?

Liv Lisa Fries: Was sich natürlich verändert hat, sind die Rollenangebote. Dadurch, dass "Babylon Berlin" in über 100 Länder verkauft wurde, bekomme ich auch aus mehreren Ländern in Europa, aber auch Amerika und England Anfragen. Außerdem erkennen mich die Leute auf der Straße und sprechen mich an.

Haben Sie eine "Babylon Berlin"-WhatsApp-Gruppe mit Volker Bruch und Co.?

Fries: Nein. Ich habe gar kein WhatsApp.

Kein WhatsApp und kaum einen Social-Media-Account. Warum ist das so?

Fries: Ich habe einen Instagram-Account. Aber den betreibe ich nicht komplett selbst, sondern zusammen mit meiner Stylistin und meiner PR-Sprecherin. Ich verzichte nicht komplett darauf, weil es in der heutigen Welt bestimmte Aspekte gibt, bei denen es wünschenswert ist. Mich interessiert es weniger, mich zu profilieren oder eine Welt mit Bildern zu kreieren, die möglicherweise gar nichts mit der Realität zu tun hat. Ich finde es dennoch nicht uninteressant und ich verschließe mich auch nicht komplett davor. Wovor ich mich aber verschließen möchte, ist die Art der Kommunikation. Das ist mir einfach nicht tief genug.

Ich finde auch, dass man davon ein wenig abhängig wird und sich nur noch mit äußerlichen Dingen beschäftigt. Das ist eigentlich nicht so wichtig und verdient in der Form sicher nicht so viel Aufmerksamkeit. All die anderen Profile und all die anderen Menschen lenken einen nur von sich selbst ab. Man vergleicht sich zwangsweise ständig. Und ich weiß nicht, ob das so gut ist. Schließlich ist man so, wie man ist und ich glaube, darauf kann man ein Stückweit vertrauen. Aber ich habe das Gefühl, dass die sozialen Netzwerke einen von diesen Gedanken wegziehen und Menschen stark beeinflussen. Deswegen möchte ich mich dem in Gänze nicht aussetzen.