Enorme Verluste nicht mehr aufzufangen! Angesichts der prekären Lage bei der russischen Armee, hat der Chef der Söldnergruppe Wagner, Jewgeni Prigoschin, vorgeschlagen, ab sofort auch weiblichen Häftlingen die Möglichkeit zu bieten für einen abgeleisteten Kriegsdienst in der Ukraine Straffreiheit zu erhalten. Ist es Verzeweiflung?
Schon seit längerer Zeit ist bekannt, dass kriminelle Russen ihre Gefängnisstrafen mit einem sechsmonatigen Kriegsdienst in der Ukraine abgelten oder eine Strafmilderung aushandeln können. Nun will der Chef der Söldnergruppe Wagner, Jewgeni Prigoschin, diese Möglichkeit offenbar auch für weibliche Häftlinge ermöglichen. Nach dessen Ansicht könnten die Frauen nicht nur als Krankenschwestern und Funkerinnen dienen, sondern gegebenenfalls auch in Sabotagetruppen mitwirken und Scharfschützenpaare bilden, erklärte der Chef der Söldner gegenüber der russischen Tageszeitung “The Moscow Times“. Allem Anschein nach besteht tatsächlich Interesse bei einigen weiblichen Strafgefangenen. Dies geht aus einem Schreiben des Parlamentsabgeordneten Wjatscheslaw Wegner (63) hervor, der angeblich von weiblichen Strafgefangenen in der Stadt Nischni Tagil aufgefordert worden sein soll, die Möglichkeit auszuloten, ob auch weibliche Strafgefangene an der “militärischen Spezialoperation“ in der Ukraine teilnehmen könnten. Der Politiker selbst glaubt, dass die Frauen an der Front Russland weiterhelfen können. Jewgeni Priegoschin glaubt, das ist ein solcher Vorgang Probleme und Widerstände mit sich bringt, am Ende jedoch möglich sein sollte.