In den vergangenen Tagen war es kurzzeitig in vielen Gegenden von Deutschland milder geworden, was zu Tauwetter geführt und in manchen Gegenden Deutschlands für gefährlichen Eisregen gesorgt hat. Ab dem Freitag soll es nun wegen einem Einbruch von Kaltluft wieder deutlich kühler werden. Für den vierten Advent erwarten viele Gebiete in Deutschland deshalb eisigen Dauerfrost, Schnee und Glätte - hier die Aussichten:
Aktuell liegt die monatliche Durchschnittstemperatur Dezember 2022 bei minus 0,66 Grad und somit fast 2 Grad unter den Durchschnittswerten des Klimamittels in den Jahren zwischen 1961 bis 1990. Schon jetzt handelt es sich um den kältesten Dezember seit 12 Jahren. Und auch aktuell lauert weiter eisige Kaltluft über Nordskandinavien, die von einem Tiefdruckgebiet über Norditalien in Richtung Mitteleuropa gezogen wird. In Deutschland liegen die Temperaturen auf einer Höhe von 1.500 Metern aktuell bei -5 Grad. In den kommenden Tagen soll es kühler werden, weil Polarluft die Temperaturen noch weiter senken wird. Am Freitag könnte es deshalb am Morgen in einigen Gebieten Deutschlands wieder schneien. Autofahrer sollten deshalb wegen Schneematsch, Schnee und überfrierender Nässe besonders vorsichtig fahren. Auch im weiteren Verlauf des Tages wird es weiter schneien, wobei die Niederschläge ab dem Nachmittag dann aber langsam abnehmen. Über Tag sollen die Temperaturen dabei rund um den Gefrierpunkt von 0 Grad liegen.