Muss Lauterbach zurücktreten? Gesundheitsminister zieht die Corona-Pandemie künstlich in die Länge!

Seite 1 von 2

News (1 / 1) 25.11.2022 07:12 von Julia Symbolbild imago


Viele Experten sind sich sicher, die Pandemie ist vorbei! Aber - in den letzten Wochen hat Gesundheitsminister Karl Lauterbach immer wieder angekündigt, das seiner Meinung nach auch weiterhin Corona-Regeln gelten sollen. So stemmt sich der SPD-Politiker gegen jede Art von Lockerungen während der Pandemie. Zuletzt hatte Lauterbach beispielsweise die Abschaffung der Isolationspflicht für positiv auf das Coronavirus getestete Patienten ohne Symptome scharf kritisiert. Auch fehlende Schutzmaßnahmen beim Kölner Karneval hatte Lauterbach angeprangert. Wer dennoch lockert, wird von Lauterbach offen als Populist bezeichnet. Doch nun machen vor allem Politiker der Opposition als auch medizinische Experten Stimmung gegen Lauterbach, der ihrer Meinung nach die Pandemie künstlich in die Länge zu ziehen versucht. Muss Lauterbach zurücktreten?

Schwere Vorwürfe gegen Karl Lauterbach

Erst vor kurzem hatte Karl Lauterbach klargemacht, das seiner Meinung nach die Corona-Pandemie eben noch lange nicht beendet sei. Dies sei nach Meinung des Gesundheitsministers erst der Fall, wenn auch diejenigen Menschen geheilt sind, die sich mit Long Covid angesteckt haben. Dieser Standpunkt wird von Experten jedoch stark kritisiert. Für viele ist nämlich nicht nachvollziehbar, wieso die Pandemie erst vorbei sein soll, wenn Langzeiterkrankte wieder gesund sind und nicht, wenn das Coronavirus keine Gefahr mehr für das Gesundheitssystem darstelle. In diesem Zusammenhang warnt nun Verfassungsexperte Volker Boehme-Nessler, dass die Entscheidung über das Ende der Pandemie keine willkürliche politische Entscheidung durch den Gesundheitsminister sei. Sollte Lauterbach an dieser Sichtweise festhalten, könnte der Politiker die Pandemie künstlich verlängern und somit einen Verfassungsbruch begehen. Viele Experten sind der Meinung, dass die aktuelle Lage der Pandemie eine Lockerung da Maßnahmen verlange. Schließlich seien sowohl die Isolationspflicht als auch die Maskenpflicht nach Auffassung von Boehme-Nessler schwerwiegende Eingriffe in die Grundrechte. Und solche Einschränkungen müssten sofort aufgehoben werden, wenn sie nachweislich nicht mehr erforderlich sind.