Trauer! DPD-Kurier wurde tot im Paketwagen gefunden - war er dem Druck nicht mehr gewachsen?

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News (1 / 1) 24.11.2022 15:34 Symbolbild imago


Trauriger Todesfall! Heute wird der Tod eines 49-jährigen Mitarbeiters des Paketdienstes DPD gemeldet. Der Mitarbeiter sei tot über seinem Lenkrad zusammengesackt aufgefunden worden! Offenbar soll der Tote täglich 14 Stunden gearbeitet haben. War er dem Druck nicht mehr gewachsen?

DPD-Kurier tot aufgefunden – War die Arbeitsbelastung schuld?

Wie die Medien berichten, soll der Verstorbene, der Vater einer 14-jährigen Tochter war, offenbar wochenlang bis zu 14 Stunden am Tag gearbeitet haben. Im Augenblick herrscht bei dem Paketdienst Hochbetrieb, weil wegen großen Rabatten rund um den “Black Friday“ und die “Black Week“ eine ganze Menge an Paketen ausgeliefert werden mussten. Eine anonyme Quelle berichtet gegenüber den Medien: “Warren hatte zuletzt haufenweise Überstunden gemacht, damit er so viele Pakete wie möglich ausliefern konnte. Die Manager des Unternehmens wollen, dass die Vertragspartner deutlich länger arbeiten. Und sie sitzen am längeren Hebel, weil wir alle Selbstständige sind“, verrät der Informant. Aus diesem Grund sei der Arbeitsdruck bei den Zustellern gewaltig. Jeden Tag müssten die Lagerhallen von Paketen befreit werden.

14-Stunden-Schicht war keine Seltenheit

Angeblich soll der Verstorbene zuletzt 7 Tage in der Woche gearbeitet haben. Arbeitsbeginn sei jeweils um 06:00 Uhr gewesen und Feierabend gegen 20:00 Uhr am Abend. Dafür habe der Mann etwa 120 Pfund am Tag, umgerechnet rund 140 Euro erhalten. Der verstorbene Paketzusteller sei von seinen Kollegen in seinem Citroen-Van auf dem Gelände eines Lagers von DPD in Dartford gefunden worden. Zunächst hatten die Männer vermutet, dass ihr Kollege eingeschlafen sei. Als dieser jedoch auf Klopfzeichen nicht reagierte, hatten die Männer die Scheibe eingeschlagen und die Tür geöffnet. Daraufhin war Norton auf den Boden gefallen, wo die Männer festgestellt hatten, dass ihr Kollege keine Lebenszeichen mehr aufwies. Sämtliche Wiederbelebungsversuche waren gescheitert. Wie bekannt wurde soll Norden in den vergangenen 2 Jahren für DPD gearbeitet haben. Ein Sprecher des Konzerns erklärte gegenüber den Medien: “Unsere Gedanken sind in diesem Moment bei der Familie und den Freunden von Warren Norton.“