Finnland wettert gegen Deutschland! Streit wegen des Ukraine-Krieges - Jetzt reagiert der Bundestag!

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News (1 / 1) 24.11.2022 09:42 Symbolbild imago


Finnland mächtig Sauer auf Deutschland! Allem Anschein nach belastet der Krieg in der Ukraine nun auch das Verhältnis zwischen Finnland und Deutschland. Angeblich herrscht in Helsinki Frust über die Politik der Regierung in Berlin. Dieser Frust kam offenbar auch von Abgeordneten des Deutschen Bundestages nachvollzogen werden. Wird nun sogar eine Entschuldigung aus Berlin fällig? Was genau ist der Grund des Streits?

Deutschland hat Gefahr durch Russland lange unterschätzt

Seit dem 24. Februar läuft die russische Invasion in der Ukraine. In Deutschland hatten selbst Experten ein solches Szenario für ziemlich unwahrscheinlich gehalten. Im Ausland allerdings wurde bereits länger vor dem Imperialismus von Moskau gewarnt. Eines der Länder, dass die Gefahr bereits frühzeitig erkannt hat, war Finnland. Deshalb hat man es von Seiten der finnischen Regierung nie verstanden, wieso sich Deutschland in der Energiepolitik mit der Pipeline Nord Stream 2 noch weiter von Russland abhängig machen wollte. Nach finnischer Meinung habe man in Deutschland die Bedrohung seitens Russlands ignoriert. “Wir müssen erkennen, dass die Machthaber in Russland nie sagen was sie meinen und sie meinen nie was sie sagen“, erklärt der finnische Europaabgeordnete Petry Sarvamaa das Verhalten der Russen. Diese Grundregel sei nach Meinung von Sarvamaa von Deutschland vollkommen missverstanden worden. In diesem Zusammenhang wirft Finnland Deutschland fehlende Energie- und Sicherheitspolitik vor, die sich vor allem während der Amtszeit von Angela Merkel gehäuft hätte. Nun scheinen auch deutsche Abgeordnete einzusehen, dass die Russland Politik der ehemaligen Kanzlerin ziemlich verfehlt gewesen ist.

Deutsche Abgeordnete kritisieren Angela Merkel

So spricht jetzt FDP-Außenexperte Ulrich Lechte ganz offen von Naivität, wenn er auf Merkels Konzept Wandel durch Handel eingeht. Finnland hingegen teilt eine mehr als 1000 Kilometer lange Grenze mit Russland und hatte bereits im Jahr 1939 selbst Erfahrungen mit den Russen gemacht, als die Rote Armee ins Nachbarland einmarschiert war. Damals hatte Russland als Rechtfertigung Sicherheitsbedenken genannt. Also quasi dieselben Gründe, die Moskau heute als Rechtfertigung für den Krieg in der Ukraine vorlegt. Wegen der Nähe zu Russland sei die Politik in Finnland deshalb auch immer Sicherheitspolitik. In diesem Zusammenhang verstehen es die Skandinavier zum Beispiel nicht, dass der Zustand der Bundeswehr desolat sei. Wegen solcher Dinge fordert nun der CDU-Außenexperte Jürgen Hardt, dass Deutschland aus solchen Dingen lernen müssen. Zukünftig dürfe es nie wieder zu einer ähnlichen Abhängigkeit wie der von Russland kommen. Stattdessen forderte Hardt, sich seine Partner innerhalb der Staaten der Nato zu suchen.