"Deutschland wollte das die Ukraine verliert!" Ex-Briten Premiere Johnson mit unglaublichen Aussagen!

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News (1 / 1) 23.11.2022 16:22 Symbolbild imago


Der ehemalige britische Premierminister Boris Johnson (58) hat jetzt schwere Vorwürfe gegen die Bundesregierung in Berlin erhoben. Angeblich sei Deutschland noch kurz vor Beginn des russischen Angriffskriegs der Meinung gewesen, dass eine Niederlage der Ukraine gegen Russland besser sei als ein langer Verteidigungskampf. Dies gab Johnson nun bei einem Interview mit dem amerikanischen Nachrichtensender CNN zu verstehen. Was ist dran an diesen unglaublichen Aussagen - wollte Deutschland wirklich, dass die Ukraine verliert?

Boris Johnson kritisiert Verhalten der deutschen Bundesregierung

Bei diesem Interview erklärte Johnson dem Zuschauern vor den Bildschirmen: “Diese Sache war ein großer Schock. während wir russische Bataillone aufmarschieren sahen, hatten andere Länder in Europa lange unterschiedliche Perspektiven“, erklärt Johnson jetzt. So habe Frankreich die russischen Angriffspläne lange geleugnet. Deutschland hingegen nicht. Allerdings soll der deutsche Standpunkt sogar viel schrecklicher gewesen sein. “Die deutsche Sicht sei anfangs sogar an einem Punkt angekommen wo es hieß: Wenn es passiert dann ist es ein Desaster und es wäre besser dass die ganze Sache schnell vorübergeht und die Ukraine aufgibt“, behauptet der ehemalige britische Premierminister. Dies würde bedeuten, dass die Regierung von Bundeskanzler Olaf Scholz zunächst auf eine schnelle Kriegsniederlage der Ukraine gehofft haben soll. Solche Vorwürfe hatte in der Vergangenheit bereits der ukrainische Botschafter Andrij Melnik erhoben, der angeblich wenige Stunden vor dem Start der Invasion vom deutschen Finanzminister Christian Lindner in Kenntnis gesetzt wurde, dass sich Deutschland auf eine von Russland besetzte Ukraine vorbereite. Diese Behauptung wurde jedoch vom deutschen Finanzministerium dementiert.

Deutschland hatte Waffenlieferungen an die Ukraine zunächst verweigert

Angesichts dieser Aussagen passt es allerdings ins Bild, dass die deutsche Bundesregierung erst nach dem Start der Invasion ihre Meinung geändert habe. Denn im Vorfeld hatte die frühere Kanzlerin Angela Merkel die Lieferung von Waffen an die Ukraine abgelehnt. Schon am Tag der Invasion hatte der frühere Bundeswehrgeneral Erich Vad (65), der über lange Jahre Merkels militärischer Berater im Kanzleramt gewesen war, öffentlich erklärt: “Militärisch gesehen ist die Sache gelaufen. Nach meiner Bewertung wird die Sache ein paar Tage gehen und wird dann vorbei sein“. Nun stellt Boris Johnson also klar, das Deutschland Frankreich und andere Länder ihre Positionen erst nach dem Beginn des russischen Angriffskrieges abgeänderten und in der Folge dann auch mit der Lieferung von Waffen an die ukrainische Armee begonnen hätten. “Sie haben gesehen, dass es keine andere Option mehr gegeben hat“, verdeutlichte Johnson. Erst dann hätten viele Länder gemerkt, dass Putin überhaupt nicht an einem Deal interessiert gewesen sei. Das deutsche Kanzleramt wollte sich zu den Aussagen von Boris Johnson bisher nicht äußern. “Wir kommentieren das nicht“, erklärte eine Sprecherin der Regierung auf Anfrage der Medien.