Russisches Gold geht Tonnenweise in die Schweiz! So retten die Reichen Russen ihr Vermögen!

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News (1 / 1) 23.11.2022 08:08 Symbolbild imago


Profitiert die Schweiz vom Ukraine-Krieg? Reiche Russen schmuggeln ihr Gold in die sichere schweizer Neutralität - wie kann das sein? Schon immer galt Gold als problematischer Rohstoff. Während es in einigen Ländern sogar von Kindern unter Gefahr ihres Lebens geschürft wird, bleiben vor allem autoritäre Regierungen durch den Verkauf von Gold auch weiterhin an der Macht. So hat sich Gold nun zur Zeit des Ukraine Kriegs für Russland zu einem wichtigen Exportschlager entwickelt. Wie können die Russen Ihr Gold so einfach außer Landes bringen?

Trotz Importverbot für russisches Gold - Russische Goldreserven werden in die Schweiz importiert

Seit August hat die Regierung in der Schweiz den Import von Gold aus Russland verboten. Trotzdem läuft der Import des wertvollen Rohstoffs weiter und ist dabei auch noch ganz legal. Seit der Einführung des Importverbots sind trotzdem 5,7 Tonnen russisches Gold im Wert von 312 Millionen Euro in der Schweiz angekommen. Denn das von den Behörden verfügte Importverbot ist ziemlich löcherig. Es gilt nämlich lediglich für Gold, das nach dem 4. August aus Russland ausgeführt worden ist. Stammt das Gold aus Russland hat aber seit längerer Zeit an einem anderen Ort der Welt im Tresor gelegen, dann kann es auch weiterhin problemlos in die Schweiz gebracht werden. Bislang ist allerdings unklar, wer die Big Player hinter den massiven Importen von russischem Gold in die Schweiz in den letzten Monaten sind. So erklärt beispielsweise Robin Kolvenbach, der stellvertretende CEO der Tessiner Goldraffinerie Agor-Heraeus, sofort nach dem 24. Februar, dem Start der russischen Invasion in der Ukraine, sämtliche Geschäfte mit russischen Banken und Unternehmen gestoppt habe. Auch andere große Goldraffinerien in der Schweiz hatten ähnliche Maßnahmen getroffen, weil russisches Gold zu einem heißen Eisen geworden war. Offenbar scheint die Importe von russischem Gold in die Schweiz von privaten Investoren zu stammen, die die russischen Goldbarren nun aus Drittländern in die Schweiz verschieben. Ein weiterer Trick scheint darin zu bestehen, russisches Gold in den Vereinigten Arabischen Emiraten einzuschmelzen und dann neue Goldbarren herzustellen, die in die Schweiz transportiert werden. Obwohl es in den Vereinigten Arabischen Emiraten keine einzige Goldmine gibt, soll der Import von Goldbarren aus diesem Land in den letzten Monaten ebenfalls sprunghaft angestiegen sein.

Russland findet Abnehmer für sein Gold

Zuletzt hatte Russland versucht, für das in russischen Goldminen geförderte Gold neue Abnehmer zu finden. Jedes Jahr werden in Russland etwa 300 Tonnen Gold produziert. Damit ist Russland nach China und Australien der drittgrößte Goldproduzent der Welt. Mit dem Verkauf des Goldes fließt dann wiederum Geld in Wladimir Putins Kriegskasse. Zuletzt hatten auch mehrere große Schweizer Goldraffinerien kein Gold aus Dubai mehr entgegengenommen, da es sich offensichtlich um einen Standort für Goldwäscherei handelt. In der Vergangenheit soll die Schweiz unter anderem auch Gold der Nazis, so wie von Apartheid-Politikern in Südafrika angenommen haben. Nun scheint also auch das Gold von Putin zumindestens teilweise und über Umwege in die Schweiz zu gelangen. Eine Tatsache, die die Schweiz international nicht gerade gut aussehen lässt.