Vulkanausbruch in Russland! Größter und aktivster Vulkan des Landes könnte jeden Moment ausbrechen

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News (1 / 1) 23.11.2022 08:00 Symbolbild imago


Ob Putin das noch gebraucht hätte? Mit Sorgen beobachten die Wissenschaftler in den letzten Tagen den russischen Vulkan Schiwelutsch, der als größter und aktivster Vulkan des Landes gilt. Dort haben sich in den vergangenen Tagen eine Reihe kleinerer Eruptionen abgespielt und eine massive Rauchwolke über dem Krater entstehen lassen - die Sorge eines großen Ausbruchs wächst! So ist die Lage vor Ort:

Russland droht massiver Vulkanausbruch

Eine ganze Reihe Wissenschaftler sind in einem Observatorium untergebracht, um die Lage und Situation am Vulkan Schiwelutsch einzuschätzen und zu überwachen. Zurzeit sind die Wissenschaftler offenbar besorgt, dass es zu einer starken Explosion des Vulkans kommen könnte. Diese stehe offenbar unmittelbar bevor und habe durchaus das Potenzial den internationalen Flugverkehr in einem großen Gebiet zu unterbrechen. Bei dem Vulkan handelt es sich um den größten Vulkan Russlands, der gleichzeitig zu den mächtigsten Vulkanen im Fernen Osten zählt. Der Gipfel des Vulkans Schiwelutsch befindet sich in einer Höhe von 3.283 Metern. In den letzten 10.000 Jahren sei der Vulkan mit insgesamt 60 größeren Eruptionen sehr aktiv gewesen. Letztmals war im Jahr 2007 eine ähnlich starke Aktivität des Vulkans registriert worden. Die zuletzt beobachteten Eruptionen und aus dem Vulkan austretende Lava-Lawinen deuten auf einen bevorstehenden Ausbruch hin.

Verursacht russischer Vulkan bald Probleme?

Vor allem in der Nacht kann man rot glühendes Feuer an der Oberfläche der Vulkankuppel erspähen. Teilweise treten Lawinen von Lava mit einer Temperatur um die 1.000 Grad aus dem Vulkankegel aus. Alle Anzeichen deuten auf eine mögliche starke Eruption hin. Aktuell erreicht die Aschewolke über dem Vulkan eine Höhe von fast 4 Kilometern. Sollte es zu einem explosiven Ausbruch kommen, könnte die Asche jedoch viel höher in die Atmosphäre geschossen werden. In dieser Höhe beeinträchtigt und gefährdet die Asche dann den Flugverkehr, was zu weiträumigen Umleitungen oder einem Ausfall des Flugverkehrs in der Region führen könnte.