Deutschland droht ein Handelskrieg mit den USA! Wird die Kriese bald noch schlimmer?

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News (1 / 1) 22.11.2022 15:34 Symbolbild imago


Im Augenblick geht wegen der hohen Energiepreise die Angst in Deutschland um. Aktuell befürchtet die Bundesregierung eine Abwanderung wichtiger Unternehmen. Und es gibt ein weiteres Problem. Es bleiben gerade einmal noch 6 Wochen Zeit, um einen transatlantischen Handelskonflikt über grüne Industrien zu vermeiden. Denn von Seiten der USA gibt es bislang kein Vermittlungsangebot - geraten wir jetzt auch noch in einen Handelskrieg mit den USA? Es könnte unsere Wirtschaft endgültig zerstören!

Handelskrieg mit den Vereinigten Staaten droht

In Europa wird ein amerikanisches Subventionspaket in Höhe von 369 Milliarden Dollar mit Sorge betrachtet. Dieses Geld soll Unternehmen zukommen, die sich besonders für die Umwelt einsetzen. In Europa sorgt diese Maßnahme für Sorgen, da dies die Investitionen in Europa schmälern könnte und viele Kunden stattdessen zum Beispiel Elektrofahrzeuge in den USA statt in Europa kaufen. Ein erster Schritt der Europäer wäre ein Protest bei der Welthandelsorganisation WTO, der aber eigentlich nur symbolischen Wert hätte. Viele Experten fürchten, dass die Verhandlungen zwischen Europa und den USA dann wieder in Richtung der Zollschlachten aus der Ära von Präsident Donald Trump zurückkehren. In Europa spielt man nun sogar mit dem Gedanken, sich von dem klassischen Regelwerk des Freihandels abzuwenden und die Regierung in Washington mit ihren eigenen Waffen zu schlagen. Dabei denken die Europäer offenbar an staatlichen Mittel für die europäische Industrie, mit der dann grüne Unternehmen im Bereich Solarzellen, Batterien und Wasserstoff gefördert werden sollen.

Europa will eigene Industrie stärken

Vor allem Frankreich gilt seit langer Zeit als Befürworter einer Stärkung der europäischen Industrie. Dabei sei auch die Vergabe von Subventionen immer ein Thema gewesen, was allerdings mehrmals am Einspruch der wirtschaftsliberalen Deutschen gescheitert war, die keinen Subventionswettlauf mit Amerika starten wollten. Nun jedoch scheinen sich die Fronten zu verschieben, weil hochrangige Beamte in Berlin nun immer mehr zur französischen Denkweise überschwenken, falls die Verhandlungen mit den USA nicht doch noch eine unerwartete Lösung bringen sollten. Denn immerhin ist Berlin das wirtschaftliche Kraftzentrum eines 27-Nationen-Blocks. Droht also zukünftig ein industrieller Wettlauf mit den USA? Spätestens gegen Jahresende wird man mehr wissen, wie es mit diesem Thema weitergehen wird.