Sieg für Russland - Putin hat noch diese 3 Trümpfe in der Hinterhand! Verzweiflung im Kreml wächst

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News (1 / 1) 22.11.2022 15:12 Symbolbild imago


In den letzten Wochen hatte die russische Armee auf dem Schlachtfeld ein Debakel nach dem nächsten erlebt. Kein Wunder also, dass die Unruhe im Kreml immer weiter steigt. Trotzdem hofft der russische Präsident Wladimir Putin eine peinliche Niederlage des Krieges noch verhindern zu können. Nun will Russland den Westen unter Druck setzen, damit westliche Länder versuchen, die Ukraine an den Verhandlungstisch zu bekommen, um dort möglicherweise einen Waffenstillstand zu erzwingen. Zudem könnte der Kreml versuchen den Krieg weiter in die Länge zu ziehen, um den Durchhaltewillen bei den westlichen Staaten zu brechen. Dazu müsste Putin allerdings Dinge tun, die für ihn selbst gefährlich werden könnten.

Diese Möglichkeit bleiben Wladimir Putin noch

Eine Möglichkeit wäre, dass Putin die bestehende Gas-Krise weiter verschärft. Noch immer importiert die EU 6 Prozent aller Gasimporte aus Russland, wie aus einem Papier der Deutschen Bank vom 10. November hervorgeht. Sollte Russland diesen Gasstrom unterbrechen, könnte die Maßnahme sich negativ auf die Energiesicherheit in Bayern, Österreich, der Tschechischen Republik, der Slowakei und Norditalien auswirken, heißt es in dem Bericht der Deutschen Bank. Eine Unterbrechung des Gasflusses durch Russland inmitten der Kälteperiode könnte den Druck auf die westlichen Regierungen erhöhen, damit diese wiederum Einfluss auf die Ukraine nehmen und Verhandlungen mit Russland zustimmen. Doch dieser Schritt beinhalte auch für Russland ein Risiko. Schon jetzt fehlt das Geld um den Krieg in der Ukraine weiter zu finanzieren und gleichzeitig auch das Sozialsystem in Russland am Leben zu halten. Ein vollkommener Gasstopp würde schmerzhafte Einsparungen in Russland notwendig machen, wobei dann die Unzufriedenheit der russischen Bevölkerung weiter anwachsen könnte und so Putins Macht in Gefahr bringt. Die zweite Möglichkeit wäre, die Fortsetzung der Strategie zur Zerstörung der ukrainischen Energieversorgung. Mit diesem Mittel will Russland die Ukraine zwingen, sich an den Verhandlungstisch zu setzen und gegebenenfalls Gebietsverluste zu akzeptieren. Außerdem könnte diese Taktik eine zweite Flüchtlingswelle aus der Ukraine auslösen, was die Flüchtlingskrise in der EU weiter verschärfen würde. Doch auch dies hätte Folgen für Russland. Schon jetzt beschleunigt der Westen die Lieferung von Luftabwehrsystemen, so dass Erfolge durch diese Angriffe immer schwieriger zu erreichen sein werden.

Auch weitere Mobilisationen in Russland möglich

Die letzte Möglichkeit für Putin wäre es, eine weitere Mobilisierung von Reservisten vorzunehmen. Zwar ist die russische Armee schlecht organisiert, korrupt und marode, doch sie verfügt über eine große Anzahl an Männern im kampffähigen Alter. Putin könnte also weitere Mobilisierungen innerhalb der Bevölkerung durchführen. Zwar sind diese Männer schlecht ausgebildet und ausgerüstet, doch allein durch die Anzahl könnten sie die ukrainische Armee unter Druck setzen. Dazu müsste Putin allerdings die Generalmobilmachung ausrufen, um Millionen russischer Bürger einzuberufen und an die Front zu schicken. Allerdings wäre dieser Schritt innenpolitisch sehr riskant. Zuletzt hatte bereits die Teilmobilisierung zu großem Frust in der Bevölkerung geführt und viele der Reservisten hatten sich über die schlechte Verpflegung und mangelnde Ausrüstung beschwert. Ein solcher Schritt könnte unter anderem im bewaffneten Widerstand gegen Putins Regime enden.