Putin baut Mariupol zur Festung aus! 15.000 weitere Soldaten als Verstärkung für die russische Armee!

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News (1 / 1) 22.11.2022 07:16 Symbolbild imago


Putin ändert seine Strategie und baut die besetzen Orte zu Festungen aus! Kommt jetzt ein schlimmer Stellungskrieg? In den vergangenen Tagen hatte die russische Armee zahlreiche Soldaten aus Cherson abgezogen. Diese aus der südukrainischen Stadt abgezogenen Soldaten soll nun die Stellungen in den besetzten Regionen Donezk, Luhansk und Saporischschja verstärken, wie das Institute for the Study of Wars, ISW, am Montag mitteilte. Vor allem die wichtige Hafenstadt Mariupol bekommt bis zu 15.000 Soldaten zugeteilt! Wie will Kiew diese Gegenden einnehmen?

Russland stärkt seine Verteidigungslinien

Wie das britische Verteidigungsministerium bestätigt, sollen die russischen Soldaten den Ausbau von Verteidigungsstellungen fortsetzen. Allerdings handelt es sich bei den russischen Streitkräften vorwiegend um schlecht ausgebildete Reservisten, die den Ausbau von Verteidigungsanlagen im Sektor Swatowe in der Region Luhansk vorantreiben. Seit dem Beginn der Offensive im Osten der Ukraine wollen die die ukrainischen Streitkräfte insgesamt 12 Ortschaften in der Region Luhansk zurückerobert haben. Mit dem Truppenabzug aus Cherson soll die südwestliche Frontlinie der Russen nach Informationen des britischen Geheimdienstes nun leichter zu verteidigen sein. Der Sektor rund ums Swatove war von Militärexperten jedoch als verwundbare Stelle der Frontlinie der russischen Armee ausgemacht worden.

15.000 russische Soldaten sollen in Mariupol stationiert werden

Zudem wurde bekannt, dass die russische Armee offenbar massiv Soldaten in die südukrainische Hafenstadt Mariupol verlegt. Dies bestätigte ein Referent von Bürgermeister Pedro Andruschenko, der zuletzt darüber informiert hatte, dass die russische Armee neben Soldaten auch militärische Ausrüstung in die Stadt gebracht habe. Mittlerweile sollen sich dort zwischen 10.000 und 15.000 Soldaten aufhalten. Von dort sollen diese frisch angekommenen Soldaten dann wohl an die westliche Frontlinie der Region Donezk verlegt werden. Außerdem gibt es Informationen, dass in Russland weitere verdeckte Mobilisierungsmaßnahmen vorbereitet werden, um weitere Reservisten für den Dienst an der Front einzuziehen. Im Gegenzug dazu erklärte der Kreml, man plane keine zweite Mobilisierungsrunde von russischen Reservisten.