Rückeroberung der Krim noch vor Weihnachten! Ukraine-General Wolodymyr Hawrilow glaubt an schnelle Rückeroberung

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News (1 / 1) 20.11.2022 16:12 Symbolbild imago


In den letzten Tagen hat der Winter in der Ukraine begonnen und in Kiew ist der erste Schnee gefallen. Trotzdem glauben viele Militärexperten daran, dass der Krieg noch eine ganze Zeit weitergehen könnte. Im Gegensatz dazu ist der ukrainische Vize-Verteidigungsminister, General Wolodymyr Hawrilow, deutlich optimistischer. Diese rechnet noch in diesem Jahr mit einem Vormarsch der ukrainischen Streitkräfte auf die von Russland besetzte Halbinsel Krim!

Ukrainischer General rechnet mit weiteren Erfolgen

Trotz dieser optimistischen Aussichten warnt der Offizier, dass man sich auf einen langen Kampf vorbereiten müsse, falls die russische Armee in der Lage sei, sich weiter zu verstärken. Allerdings glaubt der ukrainische Minister gleichzeitig, dass der Krieg spätestens am Ende des Frühjahrs 2023 beendet sein könnte. “Dies ist eine Frage der Zeit, wobei wir unsere Ziele natürlich lieber früher als später erreichen würden“, verdeutlicht Hawrilow. Dieser glaubt offenbar daran, dass das Kriegsende auch durch ein sogenanntes “Black Swan“-Ereignis eintreten könnte. Dabei handelt es sich um einen unerwartetes Ereignis, was zuvor von Experten und Beobachtern nicht vorhergesehen wurde, aber massive Folgen hat. Dieses Ereignis könnte laut Hawrilow in Russland geschehen und dann zum Erfolg der Ukraine beitragen. Ansonsten zeigt sich Hawrilow optimistisch, dass die ukrainischen Truppen auch im Winter ihren Vormarsch fortsetzen können. Mittlerweile sei den ukrainischen Soldaten klar, dass jede Verzögerung der russischen Armee in die Karten spielen würde.

Ukraine rechnet mit russischem Atomschlag

Wie Hawrilow ankündigte, sei die ukrainische Armee bereit so lange weiterzukämpfen, bis man den Sieg errungen hätte. Dabei habe man sogar die Wahrscheinlichkeit eines atomaren Angriffs durch Russland einkalkuliert. Doch selbst dies werde die Streitkräfte der Ukraine nicht aufhalten. Friedensgespräche mit Russland seien hingegen nur eine Option, wenn die russische Armee sämtliche Soldaten aus der Ukraine abziehe. Dabei sei die Halbinsel Krim ausdrücklich mit eingeschlossen. Mit den Menschen in der Ukraine habe man vereinbart, dass man den Kampf bis zum Ende fortsetzen werde, erklärte Hawrilow während einer Reise nach Großbritannien. Bislang habe das ukrainische Volk viel Blut vergossen und Mühen investiert, um die russische Invasion zurückzuschlagen. Aus diesem Grund werde man sich vorerst nicht an den Verhandlungstisch begeben.