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Militärexperte sicher: Neue russische Offensive in der Ukraine wäre Selbstmord

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20.11.2022 16:06Symbolbild Imago

Experte sieht Probleme bei der russischen Armee

Einen weiteren Nachteil bei der russischen Armee sieht Keupp darin, dass die russische Armee für die Kriegsführung im Winter nicht genügend ausgestattet ist. Dies beginne bei geeigneten Uniformen und setzt sich bei der Vorbereitung von Stellungen fort. Zuletzt hatte die russische Armee versucht Hindernisse im Gelände zu errichten, um einen Vormarsch der ukrainischen Armee zu stoppen. Offenbar versuchen die Russen gerade erst Stellungen für den Winter zu konstruieren, in denen sie sich verschanzen können. Für die Verteidigung sind die Russen allerdings auf eine gute Logistik angewiesen, die aber offenbar nicht gegeben ist. Im bisherigen Verlauf des Krieges musste die russische Armee immer wieder improvisieren, was eindeutig aufzeigt, dass die Planung nicht zur Stärke der Russen zählt. Auch was einen neuen Vormarsch der russischen Armee angeht zeigt sich Keupp pessimistisch. Zuletzt musste die russische Armee wegen der schweren Verluste immer mehr auf unerfahrene Reservisten zurückgreifen, was die operationellen Reserven der russischen Armee deutlich beeinträchtigt. Aus diesem Grund kommt Keupp zu dem Schluss, das eine neue russische Offensive im Augenblick fast an Selbstmord grenzen würde. Ob allerdings auch die Taktik lediglich den ukrainischen Vormarsch zu stoppen von Erfolg gekrönt sein wird, hält Keupp für fraglich. Denn auch diese russische Strategie würde in den kommenden Monaten nur für weitere schwere Verluste an Soldaten und Kriegsgerät sorgen.

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