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Militärexperte sicher: Neue russische Offensive in der Ukraine wäre Selbstmord

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20.11.2022 16:06Symbolbild Imago

Gerade erst vor einer Woche konnte die ukrainische Armee die wichtige Gebietshauptstadt Cherson im Süden des Landes zurückerobern. Ein weiterer schwerer Schlag für die Pläne der russischen Armee. Nun erklärt Militärökonom Markus Matthias Keupp, wieso dieses Ereignis einen russischen Sieg in der Ukraine in weite Ferne rücken lässt.

Rückeroberung von Cherson hat hohe Symbolkraft

Nachdem die ukrainischen Soldaten in Cherson angekommen sind, hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bei diesem Ereignis vom “Anfang vom Ende des Krieges“gesprochen. Durch die Rückeroberung von Cherson seien die russischen Soldaten noch weiter in die Defensive gedrängt worden. Seitdem versucht die russische Armee vor allem mit Raketenangriffen auch die Energieversorgung der Ukraine das Land zu zermürben. Zahlreiche Experten befürchten allerdings, dass der vor der Tür stehende Winter die Offensivbemühungen der Ukraine ins Straucheln bringen könnte. Eine Meinung die Militärexperte Keupp nicht unbedingt teilt und auf zahlreiche erfolgreiche Winteroffensiven verweist. Keupp jedenfalls sieht keinen Grund, wieso die Kälte und die widrigen Witterungsbedingungen den Vormarsch der Ukraine stoppen sollten. Der Winter stelle nämlich kein Hindernis für die mechanisierte Kriegsführung dar. Auf gefrorenen Böden könne sich auch schweres Kriegsgerät vorwärtsbewegen. Viele nachteiliger wirken sich schlammige Böden wie im Augenblick aus, die während der Herbstsaison zum alltäglichen Bild gehören. Zudem seien gegnerische Ziele im Winter wegen des fehlenden Laubs an den Bäumen einfacher zu orten.

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