Sorge beim RKI! Deutschland droht neue Corona-Welle! "Höllenhund"-Variante hat sich vervierfacht!

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Corona (1 / 1) 19.11.2022 07:36 Symbolbild imago


Besorgt blickt das RKI auf die Zahlen! Zuletzt war die Anzahl von Corona-Infektionen wieder deutlich angestiegen. Sorgen macht den Experten vor allem die neue Omikron-Sublinie BQ.1.1 - die sogenannte "Höllenhund"-Variante, die sich seit den letzten Wochen in Deutschland auf dem Vormarsch befindet. Im Vergleich zur Vorwoche soll sich der Anzahl der Infektionen durch die Sublinie vervierfacht haben. Mittlerweile macht sie schon 8 Prozent aller Corona-Infektionen aus - bei diesem Tempo droht uns eine neue Corona-Welle!

Robert-Koch-Institut meldet Anstieg von Infektionsfällen durch Sublinie BQ.1.1

Diese neue Sublinie ist ein Abkömmling, der noch immer stark ausgeprägten und dominierenden Omikron-Variante BA.5. Allerdings sind sich die Experten relativ sicher, dass diese neue Variante gemeinsam mit der subvariante BQ.1 bereits Anfang des kommenden Jahres für 80 Prozent der Infektionen verantwortlich sein wird. Die neue Sublinie hatte in den sozialen Medien für Verunsicherung gesorgt, weil der Verlauf der Erkrankung angeblich ein wenig schwerer als bei anderen Omikron-Varianten sein soll. In Deutschland war die Variante deshalb auch als Höllenhund-Variante bezeichnet worden. Wissenschaftler in Deutschland sind mittlerweile aber sicher, dass die Krankheitslast durch die neue Variante nicht erhöht sei. Allerdings scheint die neue Variante besser in der Lage zu sein, die Immunantwort geimpfter oder genesener Menschen zu umgehen.

Behörden rechnen mit weiterem Anstieg der Infektionszahlen

In den kommenden Wochen rechne das RKI nun mit einem Anstieg der Infektionszahlen durch das Coronavirus. Allerdings geht man auch davon aus, das auch andere Atemwegsinfektionen in den kommenden Wochen häufiger auftreten werden. Die bisher niedrigen Fallzahlen in diesem Herbst sollen auch dadurch zu erklären sein, dass das Wetter in Deutschland noch immer relativ mild ist. Sobald es draußen kälter wird, halten sich die Menschen dann bevorzugt länger in geschlossenen Räumen auf. Patienten mit Symptomen einer Corona-Erkrankung wird von den Behörden weiterhin empfohlen mindestens 3 - 5 Tage zu Hause zu bleiben. Diese Empfehlung gilt unabhängig vom aktuellen Impf- oder Genesenenstatus.