Nach Raketeneinschlag in Polen: Russischer General geht nicht ans Telefon - es hätte den 3. Weltkrieg auslösen können!

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News (1 / 1) 19.11.2022 07:31 Symbolbild imago


Eine Kleinigkeit hätte die Welt an den Rand der Vernichtung bringen können! Mittlerweile scheint festzustehen, dass die in einer polnischen Ortschaft eingeschlagenen Raketen offenbar Luftabwehrraketen der Ukraine waren. Trotzdem sind weiterhin viele Fragen offen. Allerdings sorgt nun die Stellungnahme eines US-Generalstabschefs über seinen russischen Amtskollegen für große Besorgnis unter Militärexperten - denn fast hätte es den 3. Weltkrieg gestartet! Das ist passiert:

Raketeneinschläge in Polen - Was genau ist passiert?

Noch immer sind die Experten dabei zu rekonstruieren, wie es zu dem Einschlag einer Rakete russischer Bauart in einem Bauernhof in der polnischen Ortschaft Przewodow kommen konnte, bei dem 2 Menschen gestorben sind. Die Raketen waren etwa 10 Kilometer hinter der ukrainischen Grenze eingeschlagen. Wer genau die Rakete abgeschossen hat, darüber liegen bisher noch keine endgültigen Erkenntnisse vor. Experten sind jedoch zum Ergebnis gekommen, dass es sich scheinbar um ukrainische Abwehrgeschosse handelt. Noch wird dies vom ukrainischen Präsidenten Selenskyj scheinbar angezweifelt. Sorgen bereitet außerdem die russische Reaktion nach dem Einschlag der Rakete. Wie jetzt US-Generalstabschef Mark Milley gegenüber der Nachrichtenagentur AP bestätigt, sei es nicht möglich gewesen, seinen russischen Amtskollegen Waleri Gerassimow nach dem Einschlag der Rakete zu erreichen. Diese Aussage bewerten Militärexperten in einer ernsten Krisensituation als “verstörend“. Denn immerhin hätte ein Angriff auf NATO-Mitglied Polen sogar einen Krieg zwischen den USA und Russland auslösen können.

Ermittlungen gehen weiter

Viele Militärexperten bezeichnen diesen Mangel an Kommunikation als besorgniserregend, findet auch John Tierney, der Direktor des Zentrums für Waffenkontrolle und dann Nichtverbreitung von Kernwaffen in Washington. Offene Kommunikationswege seien ein wichtiges Instrument, um Konflikte und Missverständnisse sowie Fehleinschätzungen und Irrtümer zu vermeiden. Letztendlich trage nach Meinung von Militärexperten noch immer Russland die Verantwortung für den Einschlag der Raketen in Polen. Denn offenbar seien die Raketen von ukrainischer Seite abgefeuert worden, um den Einschlag russischer Raketen auf ukrainischem Staatsgebiet zu verhindern. Am vergangenen Dienstag hatte Russland insgesamt hundert Raketen auf die Ukraine abgeschossen. Viele der Raketen seien auch auf die nur 70 Kilometer von der polnischen Grenze gelegene Stadt Lwiw abgefeuert worden. Selbst wenn die Raketen also von der ukrainischen Armee abgefeuert wurden, warnte die FDP-Politikerin Maria-Agnes Strack-Zimmermann davor, die ukrainische Armee als Täter abzustempeln. Das Land habe sich lediglich gegen die russische Aggression gewehrt, verdeutlichte die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag.