79 Stunden Vollsperrung auf der A7! Verkehrschaos ist vorprogrammiert - hier brauchen Sie starke Nerven!

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News (1 / 1) 18.11.2022 15:26 Symbolbild imago


Seit mehreren Wochen waren diese Bauarbeiten angekündigt worden. Nun ist die Vollsperrung der Autobahn A 7 endgültig in Kraft getreten. Seit dem Donnerstagabend ist die wichtige Nord-Süd-Achse voll gesperrt. Erst am kommenden Montagmorgen gegen 05:00 Uhr wird die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben. Hier brauchen Sie jetzt starke Nerven!

Autobahn A 7 wird für 79 Stunden in beide Fahrtrichtungen gesperrt

Durch die Vollsperrung der A 7 müssen die Autofahrer an diesem Wochenende auf erhebliche Verkehrsbehinderungen einstellen. Es wird zu massiven Beeinträchtigungen kommen! Bei den Baumaßnahmen werden insgesamt 3 Brücken abgerissen nördlich des Elbtunnels. Doch auch am Elbtunnel selbst und weiter südlich davon werden Bauarbeiten stattfinden, wie die Autobahn GmbH Nord mitteilte. Die Sperrung ist am Donnerstagabend gegen 22:00 Uhr in Kraft getreten und wird 79 Stunden andauern. Betroffen von der Vollsperrung ist die Strecke zwischen Hamburg-Volkspark und Hamburg-Waltershof. Im Laufe des Freitagabend soll die Sperrung dann sogar bis Hamburg-Heimfeld ausgedehnt werden. Den Verkehrsteilnehmern wird empfohlen, im überregionalen Verkehr Hannover-Flensburg über die A 1 (Bremen-Lübeck), die A 21 (Bargteheide-Bad Segeberg) oder die B 205 (Bad Segeberg-Neumünster) auszuweichen. Die Behörden rechnen mit erheblichen Verkehrsproblemen auch auf den Ausweichrouten. Wer nicht dringend nach Hamburg müsse, soll entweder auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen oder aus dem Home Office arbeiten.

Am Freitag drohen Verkehrsprobleme

Die Autobahn A 7 zählt zu den Autobahnen in Deutschland mit den meisten Verkehr. Jeden Tag passieren bis zu 120.000 Fahrzeuge den Elbtunnel. Die aktuellen Baumaßnahmen sind notwendig, weil die Autobahn von 6 auf 8 Fahrspuren erweitert wird. Außerdem wird ein 2 Kilometer langer Lärmschutzdeckel im Bereich Altona gebaut. Am Wochenende dürfte sich die Verkehrssituation aber dann zumindestens im Vergleich zum Freitag beruhigen. Zukünftig soll die Strecke noch einmal für 55 Stunden gesperrt werden. Wann genau dies der Fall ist, steht bislang jedoch noch nicht fest. Die Bauarbeiten an der Strecke sollen noch mindestens bis Ende 2025 andauern. Zudem ist geplant, bis ins Jahr 2028 den ganzen Verkehr durch die Stadt unter einem Betondeckel verschwinden zu lassen. Mit diesen Lärmschutztunneln sollen die Anwohner der Stadt vor Lärm geschützt werden. Bereits 2019 und 2021 waren in Hamburg- Schnelsen und Hamburg-Stellingen kleinere Lärmschutz Tunnel in Betrieb genommen worden.