Putin baut eine Festung! Krim soll zum Bollwerk werden! Satellitenbilder bestätigen den Verdacht! Was plant Putin jetzt?

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News (1 / 1) 18.11.2022 11:59 Symbolbild imago


Die russischen Truppen haben sich aus großen Teilen des hart umkämpften Cherson zurückgezogen, die ukrainische Flagge weht wieder! Aber trotzdem scheinen die russischen Truppen die Gegend um die Stadt nicht widerstandslos aufgeben zu wollen. Satellitenbilder belegen jetzt nämlich den Bau von gewaltigen Schützengräben in und um Cherson. Aus diesem Grund hatten zahlreiche Experten davor gewarnt, dass es sich um eine mögliche Falle der Russen handeln könnte. Trotzdem scheinen andere Satellitenbilder zu belegen, dass die russische Armee sich tatsächlich teilweise auf die Krim zurückzieht, um sich dort neu zu formieren. Was plant Putin - laufen die Ukrainer in eine Falle?

Nach Rückzug aus Cherson - Jetzt baut die russische Armee auch Schützengräben auf der Krim

Wie die Satellitenbilder zeigen, ist die russische Armee fleißig dabei im nördlichen Teil der Krim und im Gebiet von Cherson Schützengräben auszuheben. Dies bestätigt nun der Geheimdienstanalyst Benjamin Pittet. “Russland hat die Schützengräben um den Kontrollpunkt Chonar zwischen der Krim und Cherson wiederhergestellt. Außerdem werden dort neue Schützengräben von den Soldaten ausgehoben“, erklärt der Experte bei Twitter. Gleichzeitig gebe es im nördlichen Teil der von Russland annektierten Halbinsel Krim rund um die Stadt Armyansk ebenfalls rege Bauarbeiten. Zu seinem Beitrag auf Twitter hat Pittet die Aufnahme eines russischen Baggers veröffentlicht, der neue Verteidigungsgräben aushebt.

Russland baut Stellungen um die Krim zu verteidigen

Es existieren auch Satellitenaufnahmen, über die Errichtung einer großen Befestigung im Süden von Cherson im Gebiet der besetzten Siedlung Novotroisky. “Hier scheint die Russen eine massive Festung aufzubauen“, ist sich der Analytiker seiner Sache ziemlich sicher. Allem Anschein nach wollen die Russen also dort die ukrainischen Verteidiger auf ihrem Vormarsch stoppen. Der Verlust der Stadt Cherson hätte für die russische Armee ernste Konsequenzen. Ein Teil der Wasserversorgung der besetzten Halbinsel Krim wird von dort gesteuert. Damit wäre die Ukraine in der Lage, den russischen Besatzern die Wasserversorgung auf der Krim zu unterbinden. Militärexperten kommen außerdem zu dem Schluss, dass aus dem Gebiet der Stadt ein Beschuss der Halbinsel Krim mit dem amerikanischen Waffensystem Himars möglich sein wird.