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Russischer Hackerangriff auf Ihr Handy! Russen schmuggeln Code in tausende Apps! Das Müssen Sie jetzt wissen

Technik (2 / 1)

18.11.2022 08:06Symbolbild imago

Streit um Firmensitz von Pushwoosh

Jetzt erklärt Max Konev, der Gründer von Pushwoosh, dass er seine russischen Wurzeln nie versteckt habe. Er bestritt aber Verbindungen zu einer Firma in der Russischen Föderation zu haben. Es habe lediglich eine zeitweise Zusammenarbeit mit der Firma aus Nowosibirsk gegeben, die aber seit Februar 2022 beendet worden war. Sein Unternehmen Pushwoosh Inc. habe Teile der Produktentwicklung an das russische Unternehmen in Novosibirsk vergeben. Die Datencenter seiner Firma würden sich allerdings in Nürnberg und Washington befinden und nicht in Russland. Allerdings gehen Experten davon aus, dass das Unternehmen falsche Adressangaben und falsche LinkedIn-Profile genutzt hat, um eine Unternehmenszentrale in den USA vorzutäuschen. Das Unternehmen soll sich darauf spezialisiert haben Software-Entwickler bei der Code- und Datenverarbeitung zu unterstützen. Apps mit den Code von Pushwoosh werden deshalb seit dem Jahr 2021 vom Sicherheitsunternehmen Internet Safety Labs als mit "sehr hohem Risiko" behaftet eingestuft. Noch sollen keine Beweise über den Missbrauch von Nutzerdaten vorliegen. Allerdings könnte sein, dass das Unternehmen die Daten an russische Behörden und Geheimdienste weiterleitet.

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