Video: Skandal vor WM-Beginn! - Sicherheitskräfte aus Katar drohen dänischem Reporter live im TV

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News (1 / 1) 16.11.2022 14:08 Symbolbild imago


Dramatisches Video! Sicherheitskräfte bedrohen dänisches Journalisten-Team! Noch vor dem Beginn der WM in Katar am kommenden Sonntag gibt es bereits den ersten Skandal. Denn dort wurde jetzt ein dänisches Kamerateam während einer Live-Berichterstattung am Drehen gehindert. Sicherheitskräfte hatten das Objektiv der Kamera zugehalten und gedroht die Kamera zu zerstören. Dies bedeutet einen unzulässigen Eingriff in die Meinungs- und Pressefreiheit. Wie man sieht, geht die Skandal-WM in der Wüste schon mal gut los. Sehen Sie das Video hier im Bericht!

Sicherheitskräfte bedrohen dänischen Reporter

Bei dem Vorfall hatte der dänische Reporter Rasmus Tantholdt (49) sowohl seine Akkreditierung als auch seine Drehgenehmigung vorgezeigt. Zu Beginn des Vorfalls bleibt der Reporter noch relativ gelassen und fragt die Sicherheitskräfte: “Sie haben die ganze Welt hierher eingeladen. Wieso dürfen wir hier nicht filmen? Dies ist ein öffentlicher Ort.“ Daraufhin drohen die Sicherheitskräfte an, die Kamera des TV-Teams zu zerstören. Darauf steigt auch bei dem dänischen Reporter langsam das Stresslevel. “Sie können diese Kamera zerstören. Wenn sie diese Kamera zerstören wollen, dann nur zu. Sie bedrohen uns, unsere Kamera zu zerstören.“ Wieso die Situation derartig ausartet, ist auch für die dänischen Zuschauer, die den Skandal live im Fernsehen mitverfolgen, nicht ersichtlich.

Katar entschuldigt sich bei dänischem Reporter

Wenig später wurde Tantholdt zu dem Vorfall noch einmal beim norwegischen Sender NRK befragt. Dort bestätigte der Däne, dass sich nach dem Vorfall sowohl das katarische Büro für internationale Medien als auch der Oberste Gerichtshof des Landes bei ihm für den Vorfall entschuldigt hätten. Trotzdem verbirgt der Reporter nicht seine Sorge, die dieser Vorfall ausgelöst hat. “Ich glaube nicht, dass diese Botschaft von oben sämtliche Sicherheitsbeamten des Landes erreicht hat. Natürlich kann man argumentieren, dass einzelne Leute die Situation falsch verstanden haben, doch ich denke der Vorfall sagt viel darüber aus, wie es tatsächlich in Katar aussieht. Zudem erklärte der dänische Reporter, dass Angriffe und Bedrohungen gegen ein freies Medium nicht den Eindruck erwecken, als sei Katar ein freies und demokratisches Land.