Schock nach Strompreiserhöhung - Ehepaar soll schlappe 37.000 Euro pro Monat zahlen!

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News (1 / 1) 16.11.2022 06:36 Symbolbild imago


In den letzten Tagen wurde bekannt, dass immer mehr Stromanbieter in Deutschland ihre Preise für das Jahr 2023 erhöhen. Dadurch wird der Stromkonsum für viele Menschen in Deutschland teurer. Ein Ehepaar aus Nordrhein-Westfalen-Westfalen hat nun allerdings eine komplett verrückte Stromrechnung von ihrem Anbieter erhalten. Die Summe, die das Unternehmen von ihnen verlangt, verschlug ihnen komplett den Atem.

Stromanbieter verlangt von Ehepaar 37.000 Euro im Monat

Zunächst hatte das Ehepaar beim Öffnen des Briefs von ihrem Stromversorger mit einem Scherz gerechnet. Als sie nämlich den zukünftigen monatlich zu zahlenden Betrag erblickt hatten, wären sie beinahe in Ohnmacht gefallen. In dem Brief war gleichzeitig die Jahresrechnung für ihren Stromverbrauch. Demnach sollte das Paar 151,41 Euro zahlen. Bis dahin also kein Grund zur Sorge, doch im weiteren Verlauf des Briefs kam es dann ganz dicke für das Ehepaar Derix aus Kleve. Denn dort wurde das Ehepaar aufgefordert zukünftig statt der bisher fällig werdenden 145 im Monat satte 36.967 Euro zu zahlen. Und zwar jeden Monat! “Ich hab erstmal nur Zahlen gezählt, doch dann habe ich gemerkt, dass die das anscheinend ernst meinen“, schildert Rainer Derix seinen Schockmoment gegenüber der Zeitung “Rheinische Post“. Zunächst hatte der Mann dann versucht, diesen offensichtlichen Fehler telefonisch zu klären. Erreicht hatte er allerdings niemanden. Kurz darauf wurden dem Ehepaar tatsächlich 36.967 Euro vom Konto abgezogen. Erst danach bekamen die Eheleute einen Mitarbeiter ans Telefon. “Anscheinend ist da alles normal eingetragen“, erklärte der Mitarbeiter vom Service Center, musste nach Derix Angaben dabei aber selbst schmunzeln.

Stromanbieter prüft unrealistische Forderungen

Mehr als eine Überprüfung des Sachverhalts konnte der Mitarbeiter den Derixs aber nicht versprechen. Nach tagelangem Warten gab es immer noch keine Antwort, worauf ein weiterer Mitarbeiter erklärte, dass sich die Angelegenheit noch immer in Prüfung befindet. Nachdem jedoch die Rheinische Post dann bei E.ON nachgehakt hatte, meldete man sich bei seinem verzweifelten Kunden zurück. “Wegen eines bedauerlichen internen Fehlers wurde bei den Kunden ein deutlich zu hoher Verbrauch für den Übergangszeitraum angenommen“, schreibt der Energielieferant und bestätigt, dass die Rechnung umgehend angepasst werde. Zum Glück für die Eheleute, die sonst finanziell ruiniert gewesen wären.