Putins Soldaten fliehen Hals über Kopf! Experten überrascht über ängstliche Russen

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News (1 / 1) 15.11.2022 21:00 Symbolbild imago


Nach Darstellung des Kremls soll sich die russische Armee geordnet aus der südukrainischen Stadt Chunt zurückgezogen haben. Doch nun zeigt ein gerade neu erstelltes Video, wie tief die Moral der russischen Soldaten vor Ort gesunken war. Denn offenbar hatten die Russen trotz zahlenmäßiger Überlegenheit keine Chance, die ukrainische Stadt weiter zu verteidigen und sind einfach Hals über Kopf geflohen - ein militärisches Desaster! So schlecht steht es wirklich um Putins Truppen!

Russische Soldaten ergreifen die Flucht

Auf dem etwa eine Minuten langen Video ist zu sehen, wie ein einzelner Schützenpanzer der ukrainischen Armee in vollem Tempo auf einer Stellung der Russen entlang eines trockengelegten Bewässerungskanals zufährt. Während sich das Fahrzeug nähert explodieren links und rechts von ihm Granaten. Kurz vorm Erreichen der Bunkerstellung springen 5 - 6 ukrainische Soldaten aus dem Panzer und feuern auf die russische Befestigung. Doch was dann passiert, lässt selbst Militärfachleute ziemlich fassungslos zurück. Denn statt die Angreifer zu attackieren rennen etwa 20 - 25 russische Soldaten einfach weg. Lediglich 3 bis 5 Russen aus den gut geschützten Bunkern eröffnen das Feuer auf die ukrainischen Soldaten. Als der Bunker dann jedoch vom ersten organischen Soldat erreicht wird, ergreifen auch die russischen Soldaten im Bunker die Flucht und rennen in einen nahegelegenen Wald. Am Ende sind alle dort befindlichen Russen geflohen. “Einfach unglaublich“, kommentiert der tschechische Fallschirmjäger Ivo Zelinka das nun veröffentlichte Video. Auch der amerikanische Militärexperte Patrick Fox ist überrascht, zumal er die Taktik der Ukrainer bei dem Angriff als ebenfalls chaotisch beschreibt. Durch dieses Video sei ersichtlich, wie schlecht organisiert und demoralisiert die russischen Soldaten vor Ort gewesen seien. Fast scheint es, als hätten die russischen Einheiten keine Lust mehr darauf sich zu verteidigen.

Söldner offenbar besser motiviert als russische Armee

In anderen Gebieten des Landes soll dies aber nicht der Fall sein. Beispielsweise in der Region Donezk verteidigen sich die Russen noch immer mit voller Kraft. Dies könnte aber auch damit zusammenhängen, dass dort vermehrt Söldner der Gruppe Wagner zum Einsatz kommen, die sowohl besser bezahlt werden, als die Soldaten der russischen Armee und meist auch über eine modernere Ausrüstung verfügen. In Cherson hingegen war ein Großteil der Soldaten bereits seit dem Beginn der Invasion im Einsatz und wurde in den letzten Wochen lediglich durch Reservisten verstärkt, die im September eingezogen worden waren. Dies erklärt, wieso diese Soldaten so rasch aufgeben, wenn sie eine Bedrohung für das eigene Leben sehen, schließlich kann man sich dem Risiko entweder durch den Rückzug oder Kapitulation entziehen. Wegen der hohen Verluste im bisherigen Verlauf der Invasion in der Ukraine, muss der russische Präsident Wladimir Putin nun immer mehr auf Reservisten setzen, da in den letzten mehr als 8 Monaten zahlreiche russische Soldaten an der Front gefallen sind.