Zur Zeit schlägt die ukrainische Atombehörde Alarm. Denn Russland erhöht immer weiter seine atomaren Drohgebärden. Seit dem Wochenende behauptet die russische Regierung, dass die Ukraine angeblich eine schmutzige Atombombe auf eigenem Territorium zünden will und diesen Vorgang dann Russland in die Schuhe schieben will. Dies ist allerdings offenbar eine Drohung. Allem Anschein nach spielt Russland mit dem Gedanken eine Atomwaffe zu setzen.
Wie die ukrainische Atombehörde “Energoatom“ bestätigt sollen die Russen auf dem Gelände des AKW Saporischschja geheime Arbeiten durchführen, mit denen sie einen nuklearen Terroranschlag vorbereiten könnten. Wegen der russischen Behauptung hinsichtlich der schmutzigen Bombe sind die ukrainischen Atomexperten nun beunruhigt, dass die russischen Arbeiten im AKW einen Akt des Atomterrorismus vorbereiten könnten. Das Atomkraftwerk in Saporischschja ist seit Monaten von den Russen besetzt und wird immer wieder von ihnen für Provokationen und Drohungen benutzt. Nun wurden offenbar nicht autorisierte Bauarbeiten auf dem Gelände des Kraftwerks durchgeführt. Was genau die Russen dort machen ist allerdings unklar. Es wurde allerdings bestätigt, dass die Arbeiten dort durchgeführt wurden, wo sich 174 Spezial-Container mit hochradiaktivem Material befinden sollen. Weder ukrainische Personal noch vor Ort befindliche Vertreter der internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) durften das Lager betreten. Von den ukrainischen Behörden wird gewarnt, das eine Zerstörung dieser Atombehälter eine Kontamination in einem Umkreis von mehreren hundert Quadratkilometern verursachen würde.