Die von den Russen eingesetzten Verwaltungsbehörden in der von russischen Soldaten besetzten ukrainischen Gebietshauptstadt Cherson haben die verbliebenen Einwohner nun dazu aufgefordert, die Stadt zu verlassen und sich auf das linke Flussufer des Dnepr zurückzuziehen. In den letzten Tagen befindet sich die ukrainische Armee weiter auf dem Vormarsch in Richtung der Großstadt und Putins Armee hat den riesigen Staudamm vermint - kommt es zur Katastrophe?
Dort werden die Menschen nun dazu aufgefordert, bei der Flucht nur die notwendigsten Sachen wie Dokumente, Geld, Wertsachen und Kleidung mitzunehmen. Begründet wird die Maßnahme von den Verwaltern der Besatzer wegen der angespannten Lage an der wenige Kilometer entfernten Front. Zudem warnten sie die Bewohner vor möglichen Angriffen der ukrainischen Armee und einer angeblichen Gefahr von Terroranschlägen. Bereits in den vergangenen Tagen war gemeldet worden, dass die russische Armee den in der Nähe von Cherson befindlichen Staudamm eines Wasserkraftwerks vermint haben sollen. Bei einer Sprengung des Damms droht hunderttausende Menschen in der Umgebung des Flusses eine große Gefahr.