Angesichts der aktuellen Situation mit dem andauernden Konflikt in der Ukraine rechnen zahlreiche russische Staatsbürger zukünftig mit weiteren Todesopfern, einem spürbaren Verlust des Wohlstandes und noch mehr Zensur. So scheinen viele russische Staatsbürger im Augenblick für die Zukunft ziemlich schwarz zu sehen. So ist die Lage in Russland:
Zwar versucht der russische Präsident Wladimir Putin durch die Zensur der Medien ein positives Bild von der “militärischen Spezialoperation“ in der Ukraine zu zeichnen. Doch mittlerweile sind die Folgen des Konflikts auch in der russischen Bevölkerung angekommen. Jüngst wurden nun die Verantwortlichen im Moskauer Museum für Moderne Kunst angehalten, Gemälde aus den Ausstellungen zu nehmen, auf denen abgerissenen Körperteile, abgestürzte Flugzeuge oder nackte Menschen zu sehen sind. Damit sollen alle Assoziationen zu einem Krieg minimiert werden. Damit nimmt der Druck auf die Kunstszene weiter zu. In den letzten Monaten wurden zahlreiche Staatsbedienstete entlassen, wenn sie sich öffentlich gegen den russischen Angriff auf die Ukraine ausgesprochen haben. Zuletzt durfte eine Künstlerin eines ihrer Werke nicht ausstellen. Auf einer Fotocollage waren Leuchtspuren am Nachthimmel zu sehen, die die russischen Behörden offenbar zu sehr an Luftabwehrraketen erinnerten. Erst nach einer Veränderungen des Kunstwerks durch die Kuratoren, durfte es ausgestellt werden.