Mit der Invasion in die Ukraine hat die russische Armee große Probleme bekommen und muss nun offenbar die desaströsen Folgen für ihr Handeln tragen. Mittlerweile soll es in der russischen Armee einen riesigen Mangel an “fähigen Nachwuchsoffizieren“ geben, wie jetzt das britische Verteidigungsministerium verlauten lässt. Zudem scheinen sich auch Verschleißerscheinungen in der höchsten russischen Militärführung abzuzeichnen.
Nach Einschätzung der Experten bei den britischen Geheimdiensten, soll die russische Militärführung nach gut 8 Monaten Krieg zunehmend dysfunktional sein. Die Experten sehen einen großen Mangel an fähigen russischen Nachwuchsoffizieren, die in der Lage seien die gerade erst mobilisierten Reservisten zu führen und zu organisieren. Durch die mangelhafte Führung werde sich die bereits niedrige Moral und der schlechte Zusammenhalt innerhalb der russischen Armee vermutlich weiter verschlechtern. Seit dem Start der Invasion sollen 4 der insgesamt 5 Generäle, die das operative Kommando über die Truppen in der Ukraine hatten, entlassen worden sein. “Deren Nachfolger haben es bisher auch nicht geschafft, die Leistung der russischen Armee auf dem Schlachtfeld zu verbessern“, kommen die britischen Experten zu einem niederschmetternden Urteil. Stattdessen wird erwartet, dass die fehlende Kontinuität in der Befehlsgewalt einen negativen Einfluss auf die russischen Truppen ausüben wird. Denn nach der russischen Militärdoktrin arbeitet jeder Befehlshaber die Kampf- und Einsatzpläne persönlich aus.