Angst in Moskau! Zoff live im TV! Selbst Putins Propagandisten entsetzt über aktuelle Entwicklung

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News (1 / 1) 21.09.2022 20:38 Symbolbild imago


Die großen Erfolge der ukrainischen Armee auf dem Schlachtfeld in der Ukraine haben offenbar auch in Moskau Verunsicherung hinterlassen. Mittlerweile scheinen selbst eingefleischte Propagandisten von Wladimir Putin erkannt zu haben, dass die Lage kritisch ist. Zur Beruhigung sollte Militärexperte Maxim Kazanin die jüngsten Erfolge der ukrainischen Armee herunterspielen. Doch nicht einmal Propaganda-Moderatorin Olga Skabeeva wollte ihm diese geschönte Analyse abnehmen.

Sorge in Russland wächst - Droht russische Niederlage in der Ukraine?

Trotz der Rückeroberung großer Landstriche im Osten der Ukraine versuchte Kazanin diese Erfolge herunterzuspielen. Er erklärte: “Das war kein Durchbruch. Die Ukraine hat keinerlei Ergebnisse erzielt. Selbst westliche Technologie bringt den ukrainischen Streitkräften keinen Nutzen.“ Da wurde es selbst der eigentlich auf Putin-Linie liegenden Moderatorin Olga Skabeeva zu viel. Diese kommentierte die Analyse des Militärexperten mit den Worten: “Russland verliert 3.800 Quadratkilometer an Gebieten, die man zuvor kontrolliert hat. Da kann man kaum sagen, dass dies ein Misserfolg für die Ukraine ist. Und auch wenn Sie die Amerikaner für unqualifiziert halten, so ist diese Entwicklung einfach traurig“, platzte es aus der ersichtlich verärgerten Moderatorin heraus. Daraufhin versuchte der Militärexperte die These aufzustellen, dass die von der ukrainischen Armee zurückeroberten Gebiete keine große strategische Bedeutung hätten.

Propaganda-Moderatorin kritisiert Militärexperten

Doch auch damit kam Kazanin bei Skabeeva nicht durch. Diese forderte ihren Gesprächspartner auf, die Vorfälle in der Ukraine nicht weiter zu verherrlichen. Gleichzeitig forderte sie, dass man die Fehler, die zum Verlust dieser Gebiete geführt haben, so schnell wie möglich korrigieren müsse. Zu behaupten, dass die von der Ukraine befreiten Gebiete keine strategische Bedeutung hätten, sei nach Skabeevas Meinung “entwürdigend“. Wie man sieht, verunsichern die ukrainischen Erfolge sogar die Propagandisten des Kremls. Unterdessen hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj angekündigt, weitere Gegenoffensiven in allen Teilen der Ukraine durchführen zu wollen. Die nächsten Ziele seien es nun die Städte Cherson, Melitopol und Mariupol zu befreien. Als Endziel der ukrainischen Armee gab Selenskyj dann die Befreiung der Krim an. Aktuell besetzt Russland noch immer etwa 20 Prozent des ukrainischen Staatsgebietes.