Altkanzler Gerhard Schröder glaubt, Er kann Putin stoppen - überschätzt er sich maßlos?

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News (1 / 1) 20.09.2022 06:43 Symbolbild imago


Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder gilt als guter und persönlicher Freund des russischen Präsident Wladimir Putin. Seine Vermittlungsversuche in der Krise sind jedoch krachend gescheitert. Dies hindert den ehemaligen SPD-Politiker jedoch nicht daran wieder Stellung zum Ukraine-Krieg zu beziehen.

Gerhard Schröder macht wirre Aussagen zum Ukraine- Krieg

Diesmal kritisierte Schröder nicht etwa seinem Freund Putin, sondern sämtliche europäischen Staatschefs. Anscheinend ist Schröder mit deren Vorgehen in der Krise nicht einverstanden. “Ich hätte erwartet, dass die europäischen Staatschefs auf die Entspannungspolitik besinnen, und wenigstens den Versuch machen würden, den Krieg zu beenden“, erklärte Schröder nun in einem Interview mit dem Nachrichtenportal “The Payoneer“. Gleichzeitig war es Schröder allerdings wichtig zu betonen, dass seiner Ansicht nach der russische Überfall auf die Ukraine falsch gewesen sei. “Der Angriff auf die Ukraine war ein Fehler der Russen. Das war immer mein Standpunkt“, verdeutlichte Schröder. Doch kurz darauf relativierte Schröder seine Aussage, und gab “geopolitischen Erklärungsmustern“ die Schuld an dem Krieg. Von den Reportern auf seine zurückhaltende Kritik gegenüber dem russischen Präsidenten Wladimir Putin angesprochen, verteidigte sich Schröder: “Man kann in möglichen Verhandlungen keine Rolle spielen, wenn man sofort auf volle Distanz geht und die Tür zuknallt.“ Aber - der Alt-Kanzler hat noch einen Plan!

Kann Schröder Putin noch umstimmen?

Allem Anschein nach glaubt Schröder immer noch, dass die Möglichkeit besteht, Wladimir Putin zum Einlenken zu bringen. Vielleicht überschätzt Gerhard Schröder einfach sein politisches Gewicht und war doch eher eine dankbare Hilfe für Putin, die jetzt nicht mehr von nutzen ist!