Experten entdecken riesige Schwächen bei der russischen Armee! Nächster Kriegs-Kollaps nur eine Frage der Zeit

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News (1 / 1) 20.09.2022 06:42 Symbolbild imago


In den letzten Tagen musste die russische Armee zahlreiche Niederlagen einstecken. In Moskau hingegen reagiert man mit Terror, Drohungen und Kriegsgeheul auf die verfahrene Lage im Osten der Ukraine. Durch die Gegenoffensive der ukrainischen Armee wurde deutlich ersichtlich, dass die russische Armee durchaus schlagbar ist. Nun stellen sich Experten die Frage, ob sich die russischen Truppen nach der vernichtenden Niederlage rund um Charkiw wieder stabilisieren können oder ob ihnen weitere vernichtende Niederlagen drohen. - und kommen zu einem harten Urteil!

Militärexperte glaubt: Ukraine hat die Initiative auf dem Schlachtfeld übernommen

Für den Ukraine-Experten Nico Lange (47), der unter anderem als Berater für die ehemalige Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer gearbeitet hat, scheint die Ukraine nun die Initiative auf dem Schlachtfeld übernommen zu haben. Aus diesem Grund ist Lange sicher, dass die Verteidiger auch zukünftig für neue Überraschungen sorgen können. Um die russischen Truppen noch mehr unter Druck zu setzen, sei jetzt eine schnelle Hilfe mit der Lieferung schwerer Waffen seitens des Westens notwendig. Nach Langes Meinung seien die russischen Truppen unmotiviert, schlecht geführt und unzureichend versorgt. Zudem sei das Zusammenspiel zwischen der russischen Armee, pro-russischen Separatisten, Wagner-Söldnern und zwangsrekrutierten Truppen chaotisch. Deshalb prognostiziert der Experte weitere Niederlagen von Putins Armee. Auch die US-Denkfabrik “Institute for the Study of War“ kommt zu dem Ergebnis, dass sich die russischen Truppen nach dem schweren Schlag durch die Ukraine noch nicht konsolidieren konnten. Vor allem da die Russen Streitkräfte aus dem Osten abgezogen hatten, um eine ukrainische Gegenoffensive im Süden zu stoppen, sind nun verschiedene Abschnitte der Front im Osten anfällig für Attacken der ukrainischen Armee.

Rückt die Ukraine nun Richtung Lyman vor?

Nach Auffassung vieler Experten werde die ukrainische Arme jetzt versuchen, von Kupjansk aus in Richtung der Stadt Lyman vorzustoßen. Dort sei es möglich eine große Anzahl russischer Soldaten einzukesseln. Wie die ukrainische Seite zugibt, kommt es rund um die Stadt bereits zu harten Gefechten. Allerdings soll es sich bei den russischen Soldaten dort um motivierte und professionelle Einheiten handeln, die erbitterten Widerstand leisten. Sollte auch die Stadt Lyman wieder in die Hände der ukrainischen Armee fallen, könnte schon bald eine massive Gegenoffensive in der Region Luhansk stattfinden. Aus diesem Grund versuchen die Russen Lyman unter allen Umständen zu halten. Trotzdem sei die Kampffähigkeit der russischen Einheiten stark eingeschränkt. Vor allem die Luftwaffe scheint ihre Rolle nicht ausfüllen zu können. Weil die ukrainischen Luftabwehr immer wieder russische Jets vom Himmel holt, verfügen die russischen Truppen kaum über zuverlässige Luftaufklärung. Zudem könnte nun auch die Rückeroberung der Stadt Cherson im Süden des Landes unmittelbar bevorstehen. Allerdings warnen die Experten auch ausdrücklich davor, die russische Armee zu unterschätzen. Doch ohne Zweifel hat die Ukraine zur Zeit das Heft des Handelns in der Hand.