Riesiger Asteroid auf Kurs zur Erde! Wie gefährlich wird das 210-Meter-Geschoss aus dem Weltall für unseren Planeten?

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News (1 / 1) 19.09.2022 05:40 Symbolbild imago


Erneut sind zwei riesige Asteroiden auf dem Weg zur Erde, immer wieder kommen diese gigantischen Brocken unserer Umlaufbahn sehr nah - besteht sogar die Gefahr einer Kollision? So sehen die Astronomen die Lage:

Asteroiden sind große Gefahr für die Erde

Immer wieder kommt es vor, dass sich Asteroiden aus den Tiefen des Weltalls unserer Erde nähern. Diese ziehen im Weltall ihre Bahnen und kreuzen dabei manchmal die Umlaufbahn der Erde um die Sonne. Auch diesmal hatten gleich 2 Asteroiden ihre erdnächsten Punkt erreicht. Schon am Freitag am frühen Morgen war der Asteroid 2022 QD 1 um 08:38 Uhr lediglich noch 7,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Weil der Asteroid eine Größe von 130 Metern aufweist, wird er von der NASA auf der Liste der möglichen Asteroiden geführt, die der Erde gefährlich werden könnten. Doch diesmal drohte keine Gefahr. Ab einer Größe von 40 Metern könnte der Einschlag eines Asteroiden auf der Erde gewaltige Schäden anrichten.

Asteroid 2005 RX3 war am Sonntag in der Nähe der Erde

Ein noch größerer Asteroid war auch am Sonntag ebenfalls am Morgen in die Nähe der Erde gekommen. Mit einem Durchmesser von 210 Metern war 2005 RX3 noch einmal deutlich größer als der erste Besucher am Freitag. Gegen 08:22 Uhr am Morgen erreichte er seinen erdnächsten Punkt auf seiner Flugbahn und war dabei 4,7 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Schon im Vorfeld hatten die Wissenschaftler der NASA berechnet, dass bei der diesmaligen Annäherung keine Gefahr auf eine Kollision mit der Erde bestand. Beinahe jeden Tag kommen Asteroiden der Erde nah. Kleinere Exemplare verglühen beim Eintritt in die Erdatmosphäre. Ab einer Größe von 10 oder 15 Metern kann es aber auch zu Schäden kommen. Vor einigen Jahren war ein Asteroid von etwa 12 - 15 Metern Größe über der russischen Stadt Tscheljabinsk explodiert. Dabei waren zahlreiche Menschen verletzt worden und in hunderten Gebäuden explodierten die Fensterscheiben.