Bundesregierung enteignet Putin! Jetzt wehren sich die Russen gegen Übernahme der deutschen Tochterfirmen!

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News (1 / 1) 18.09.2022 07:14 Symbolbild imago


Seit Monaten versucht sich die deutsche Bundesregierung von sämtlichen Energielieferungen aus Russland unabhängig zu machen. Dies sorgt für schwere Probleme zwischen den beiden Ländern. Zuletzt hatte Russland die Lieferung von Gas durch die Pipeline Nord Stream 1 eingestellt. Aktuell bereitet Deutschland ein Öl-Embargo gegen russisches Öl vor, das ab Januar 2023 gelten soll. Aus diesem Grund hat die Bundesregierung nun die Kontrolle über eine Tochterfirma des russischen Konzerns Rosneft in Deutschland übernommen. Sofort nach diesem Schritt erfolgte eine Reaktion aus Russland - Putin wehrt sich gegen die Enteignung!

Russisches Unternehmen wirft Bundesregierung Zwangsenteignung vor

Nur wenige Stunden nach der offiziellen Durchführung dieses Schritts hat der russische Ölkonzern Rosneft der deutschen Bundesregierung vorgeworfen, eine Zwangsenteignung einer deutschen Tochterfirma des Unternehmens vorgenommen zu haben. Dieses Vorgehen bezeichnete Rosneft als einen illegalen Zugriff auf das Firmenvermögen, mit dem sämtliche grundlegenden Prinzipien der Marktwirtschaft verletzt worden seien. Rosneft kündigte an, alle Optionen prüfen zu wollen, mit denen man die eigenen Aktionäre schützen könne. Auch gerichtliche Schritte wollte das Unternehmen nicht ausschließen. Am Freitag hatte die Bundesregierung angekündigt die Unternehmen Rosneft Deutschland und RN Refining & Marketing GmbH unter Treuhandverwaltung zu stellen. Dabei liegt das Hauptaugenmerk laut Wirtschaftsminister Robert Habeck vor allem auf der Raffinerie im Brandenburgischen Schwedt. Dort seien insgesamt 1200 Mitarbeiter beschäftigt. Hinsichtlich des Ölembargos ab 2023 seien die Arbeitsplätze dort gefährdet gewesen. Die Einsetzung einer Treuhandverwaltung begründete Habeck damit, “dass die deutsche Versorgungssicherheit nicht mehr gegeben sei“. Während viele Anbieter nicht mehr mit russischen Öl arbeiten wollen, hätte die Raffinerie darauf bestanden mit russischem Öl weiterzuarbeiten. Ähnlich sei die Situation bei der Raffinerie Miro in Karlsruhe und Bayernoil in Vohburg.

Deutschland übernimmt die Kontrolle über Tochterfirmen von Rosneft

Zusammen mit der Übernahme der Rosneft-Tochterfirmen durch die Bundesnetzagentur plant die Bundesregierung in den nächsten Monaten mehr als eine Milliarde Euro zu investieren. Mit dieser Investition soll der Betrieb aufrechterhalten und bestehende Arbeitsplätze gesichert werden. Von russischer Seite hieß es nun, dass man wegen dieser Maßnahme keine Möglichkeiten mehr habe, “die industrielle und ökologische Sicherheit des Werkes weiter zu gewährleisten.“ Man darf nun gespannt sein, welche rechtlichen Schritte Rosneft unternehmen wird.