Diese Waffen aus Deutschland halfen der Ukraine bei der Gegenoffensive! So wichtig waren die “Gamechanger“ aus Deutschland

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News (1 / 1) 17.09.2022 16:44 Symbolbild imago


In den letzten Tagen hat die ukrainische Armee große Erfolge auf dem Schlachtfeld erzielt und den russischen Truppen im Osten des Landes große Gebiete abgejagt. Für diesen Erfolg sollen auch Waffensysteme aus Deutschland verantwortlich gewesen sein. Dabei handelt es sich um die Panzerhaubitze 2000 und den Flugabwehrpanzer Gepard. Trotzdem hat der Bundeskanzler Olaf Scholz in dieser Woche bekräftigt, das Deutschland nicht geplant habe, weitere Schützen- oder Kampfpanzer in die Ukraine zu liefern.

Deutsche Waffen haben ukrainischen Erfolg möglich gemacht

Wie nun bekannt wird, sollen bei der Rückeroberung der Gebiete im Osten der Ukraine auch der deutsche Flugabwehrpanzer Gepard und das Artilleriesystem Panzerhaubitze 2000 eine wichtige Rolle gespielt haben. So sei das deutsche Artilleriesystem vor allem bei der Befreiung der Stadt Kupjansk von entscheidender Bedeutung gewesen, wie ein ukrainischer Offizier bestätigt. “Dank der Panzerhaubitze konnten wir die Brücke von Kupjansk zerstören“, verdeutlich der Soldat. Dafür habe man lediglich 12 Geschosse abfeuern müssen. Hätte man dazu russische oder sowjetische Waffen verwendet, wären mehr als 50 Granaten dafür notwendig gewesen. Es sei schwierig so viel Munition an die Front zu bringen und es wäre gefährlich gewesen, da die Einsatzzeit der Besatzungen mit jedem abgegebenen Schuss steigt und die Gefahr auf Gegenschläge besteht. Durch die Zerstörung der Brücke, die über den Fluss Oskil verlaufen war, konnte man den organisierten Rückzug des Feindes verhindern und außerdem dem Eintreffen der russischen Reserve entgegenwirken. Im Anschluss hatte man die russischen Truppen auf der anderen Seite des Flusses festgesetzt und von ihren Nachschublieferungen abgeschnitten. Bei derselben Offensive konnte man auch die 70 Kilometer südlich gelegene Stadt Isjum befreien.

Darum sind die deutschen Waffen so wichtig

Auch der deutsche Flakpanzer Gepard spielt in den Planungen der Ukraine eine wichtige Rolle. Bisher hat man von Deutschland 24 der insgesamt 30 zugesagten Panzer erhalten. Mit den beiden Kanonen der Panzer sei es möglich bis zu 1.100 Schuss pro Minute abzufeuern. Sein Rundumsuchradar ermögliche es alle anfliegenden Ziele im Umkreis von 15 Kilometern zu bekämpfen. Nur wenige Flakpanzer bieten eine solche Effektivität. Militärexperte Frank Ledwidge sieht auch in der Panzerhaubitze 2000 ein wichtiges Instrument für die ukrainische Armee. Diese präzise Waffe können sich als “Gamechanger“auf dem Schlachtfeld erweisen. Mit ihr könne man Ziele in bis zu 30 Kilometern Entfernung zielgenau angreifen. Für einen ehemaligen General, der allerdings ungenannt bleiben will, zählt die Panzerhaubitze 2000 zu den effektivsten Waffen der Welt. Neben ihrer Präzision sei sie nämlich extrem beweglich. Dies macht es dem Feind so gut wie unmöglich, sie bei Gegenangriffen auszuschalten. Mit ihr könnte man innerhalb einer Stunde Entfernung von bis zu 40 Kilometern zurücklegen. Diese ermöglichen den Angriff aus einer vollkommen anderen Position.

Ukraine will nun auch westliche Kampfpanzer

Ohne Zweifel sind die militärischen Erfolge der Ukraine auch den westlichen Waffensystemen zu verdanken. Nun fordert man von Seiten der Ukraine auch westliche Kampfpanzer. Allerdings hat bisher kein westliches Land die Lieferungen zugesagt. Aus den USA jedoch gibt es keinerlei Einwände. Aus diesem Grund wäre es nicht überraschend, wenn demnächst auch die von der Ukraine geforderten Kampfpanzer vom Typ Leopard in die Ukraine geliefert werden würden.