Bringt der deutsche "Leopard" der Ukraine den Sieg? "Bester Kampfpanzer der Welt" soll Russen stoppen

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News (1 / 1) 16.09.2022 05:34 Symbolbild imago


"bester Kampfpanzer der Welt"! In den letzten Tagen übt die Regierung der Ukraine Druck auf Deutschland aus. Denn wie es scheint, will die ukrainische Regierung zur Abwehr der russischen Invasion nun Leopard-Kampfpanzer aus Deutschland einsetzen. Von Seiten der US-Regierung würde es keine Probleme bei der Lieferung dieser Panzer geben. Doch wieso will die Ukraine unbedingt die deutschen Stahlkolosse?

Ukraine will ihre Streitkräfte weiter verstärken

Um dieses Ziel zu erreichen, scheint man nun auf Kampfpanzer westlicher Bauart zurückgreifen zu wollen. Deshalb fordert die Ukraine von Deutschland nun nach der Lieferung von Panzerhaubitzen und Mehrfachraketenwerfern auch die Lieferung von Kampfpanzern und Schützenpanzern. Dabei legt die Ukraine offenbar ein besonderes Augenmerk auf den Kampfpanzer Leopard 2 A4. Denn diese vielfach verwendete Variante wäre offenbar sofort verfügbar. Ebenfalls angefordert habe die Regierung von Präsident Wolodymyr Selenskyj Schützenpanzer vom Typ Marder. Militärexperten weisen darauf hin, das das Zusammenwirken dieser Panzerarten vor allem bei der Rückeroberung von besetzten Gebieten und dem Kampf im urbanen Raum ihre Vorteile haben. Wegen seiner hohen Feuerkraft und seiner Feuerleitanlage sei der Leopard anderen Panzern im direkten Duell überlegen. Aus diesem Grund vertrauen mittlerweile 18 Länder auf den angeblich “besten Kampfpanzer der Welt“, wie Hersteller KMW bestätigt. Ein weiterer Vorteil des Panzers besteht da drin, dass in den Panzer auch Panzergrenadiere transportiert werden können, die das Fahrzeug durch eine Heckklappe verlassen und eventuelle Gefahren für das Fahrzeug mit Panzerfäusten und Gewehren aus dem Weg räumen können.

Ukraine will deutsche Panzer bei der Rückeroberung besetzter Gebiete einsetzen

Offenbar sind auch die ukrainischen Militärstrategen sicher, dass ihnen die Panzer vom Typ Leopard bei der Rückeroberung der besetzten Gebiete in der Ukraine die besten Dienste leisten können. Denn diese Panzer seien in der Lage sich geschickt zu verteidigen während die Panzer vom Typ Marder die Gefahren aus der Luft abwehren könnten. Um diese Panzer zu zerstören müssten die Russen mit großen Verlusten rechnen. Zudem könnten die Panzer auch bei einer Schlacht in Städten und Industriegebieten zum Einsatz kommen. Noch allerdings scheint man von Seiten der Bundesregierung zu mauern. Bundeskanzler Olaf Scholz will Alleingänge in dieser Sache ausschließen. Doch auch aus den USA scheint man mit der Lieferung dieser Kampfpanzer einverstanden zu sein. FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, fordert nun eine schnelle Handlung der Bundesregierung. Es habe sich gezeigt, dass die westlichen Waffen der Ukraine einen enormen Vorteil auf dem Schlachtfeld bieten. “Das müssen wir zur Kenntnis nehmen und jetzt entsprechend schnell handeln“, forderte Strack-Zimmermann deshalb. Außerdem forderte die FDP-Politikerin, dass Deutschland in Europa bei der Unterstützung der Ukraine eine führende Rolle einnehmen müsse.