Angriff auf wichtigen Staudamm! Will Putin Selenskyjs Heimatstadt überschwemmen?

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News (1 / 1) 15.09.2022 19:08 Symbolbild imago


Zuletzt musste die russische Armee heftige Rückschläge einstecken. Nun rächen sich die Russen mit Angriffen auf zivile Infrastruktur. Am Mittwochabend war die südukrainische Stadt Krywyj Rih mit Marschflugkörpern angegriffen worden. Der russische Angriff zielte offenbar auf die Wasserversorgung der Stadt ab. Bei der Attacke wurde ein Staudamm gesprengt! Im Anschluss strömten große Wassermassen des Flusses Inhulez durch die Stadt und verursachten dort Überschwemmungen. Ist das die Rache Putins an Selenskyj - denn es handelt sich um seine Heimatstadt!

Russland attackiert Staudamm mit Raketen

Nach der Attacke informierte der ukrainische Präsident Wolodymir Selenskyj, dass es sich um einen Versuch der Russen gehandelt habe, die gesamte Stadt zu überschwemmen. Die Wasserversorgung der Stadt habe keinerlei militärische Bedeutung, gab der ukrainische Präsident in einer Videoansprache zu verstehen. Offenbar handelt es sich bei der Attacke um einen Racheakt für die schweren Verluste, die die ukrainische Armee den Russen in den letzten Tagen zugefügt hatte. Die Familie des ukrainischen Präsidenten Selenskyj stammt außerdem aus der Stadt Krywhyj Rih. Er selbst ist dort geboren worden. Offenbar könnte es sich also um einen gezielten Racheakt von Wladimir Putin handeln. Seit der erfolgreichen Gegenoffensive der Ukraine greifen die Russen verstärkt kritische Infrastruktur in der Ukraine an. Die Angriffe gelten Kraftwerken und Anlagen zur Wasserversorgung.

Russische Angriffe zielen auf die Zivilbevölkerung ab

Offenbar will Russland mit diesen Angriffen eine größtmögliche Zerstörung erreichen. Auf ukrainischer Seite verglich man den Angriff auf den Staudamm mit dem Angriff auf verschiedene Kraftwerke bei Charkiw vor wenigen Tagen. Nach dem Beschuss der Kraftwerke sei in weiten Teil der Ostukraine der Strom ausgefallen. Deshalb kritisiert Selenskyj in seiner Videoansprache: “Die Besatzer können lediglich Notlagen für die Menschen in der Ukraine schaffen. Russland versucht die Bewohner der Ukraine ohne Licht, Wärme, Lebensmittel und Wasser zu lassen. Doch auch damit werden sie uns nicht brechen können“, kündigte der ukrainische Präsident an. Nach der russischen Attacke auf den Staudamm waren insgesamt 112 Häuser überflutet worden. Wie der Chef der örtlichen Militärverwaltung, Olexandr Wilkul, mitteilte, war bei dem Angriff die Wasserpumpstation zerstört worden. Anschließend habe der Fluss den Damm durchbrochen und dann diejenigen Wohnhäuser überflutet, die nur wenige Meter vom Fluss entfernt gestanden hatten. Zur Zeit laufen vor Ort die Aufräumarbeiten.