Anschlag auf ICE! Betonplatten auf Gleisen im Tunnel sollten Zug entgleisen lassen!

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Blaulicht (1 / 1) 13.09.2022 06:02 Symbolbild imago


Anschlag auf ICE! Offenbar haben Terroristen versucht, am Wochenende ein Zugunglück zu provozieren. Wie die zuständigen Behörden am Montag mitteilen, sollendie Täter bereits am Samstag Betonplatten und schwere Hindernisse auf die Gleise der Hochgeschwindigkeitsstrecke gelegt haben. Besonders fies - die Täter hatten das Hindernis direkt hinter einem Tunnel platziert - der Zug wäre im Tunnel in Flammen aufgegangen! Muss mit weiteren Anschlägen gerechnet werden?

Polizei nimmt Suche nach den Tätern auf

Sämtliche Teile, die auf der Bahnstrecke platziert wurden, stammten offenbar aus einem parallel zur Strecke verlaufenden Kabelkanal. Ein heran rauschender ICE soll am Samstagabend gegen 18:30 Uhr mit voller Wucht über die Materialien hinweg gefahren sein und habe diese dabei zerstört. Wäre der Zug an dieser Stelle entgleist, hätte dies zu einer Katastrophe geführt. Dort sind die ICE-Züge mit Geschwindigkeiten zwischen 140 - 180 Stundenkilometern unterwegs. Wäre der Zug bei diesem Tempo entgleist, wäre der Tod mehrere Passagiere an Bord möglich gewesen. Unmittelbar nach dem Vorfall wurden Beamte der Bundespolizeidirektion Kassel alarmiert und an den Ort des Geschehens geschickt.

Polizisten entdecken weitere Betonplatte

Vor Ort entdeckten die Beamten nicht nur die zerstörten Materialien, die die Täter auf der Bahnstrecke abgelegt hatten, sondern auch eine weitere Betonplatte, die von den Tätern auf den Schienen der entgegengesetzten Richtung platziert worden war. Glücklicherweise wurde bei dem Beinahe-Unglück niemand verletzt. Wegen der Ermittlungsarbeiten vor Ort wurde die Bahnstrecke auf Anweisungen der Polizei sofort gesperrt. Dabei war es dann am Samstagabend zu Beeinträchtigungen und Verspätungen im Bahnverkehr gekommen. Erst gegen kurz vor 21:00 Uhr am Abend konnte die Strecke dann wieder freigegeben werden.