Putins Geheimkrieg in der Arktis! - So wollen sich die Russen den Nordpol sichern

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Putins Geheimkrieg in der Arktis! - So wollen sich die Russen den Nordpol sichern

News (2 / 1) 03.09.2023 23:34 / Peter Symbolbild imago


Russland fährt ähnliche Strategie wie China

In den letzten Jahren hat Russland zahlreiche neue Häfen in den nördlichen Gebieten installiert und dafür jede Menge Eisbrecher angeschafft. Generell setzt Russland dabei auf die Strategie Chinas. Diese vertritt den Standpunkt, dass es für die Arktis bisher keinen einheitlichen internationalen Vertrag gibt. Dies bedeutet, dass der Besitz dieser Ländereien bisher nicht im allgemeinen Völkerrecht geregelt wird. Russland vertritt die Logik, das es in diesem Gebiet machen kann was es will, weil es bisher keinen Vertrag gibt. Ein großer Teil des Polarmeers wird seit jeher von Russland beansprucht. Erst zuletzt hatte der russische Außenminister Sergei Lawrow verlauten lassen: "Dass ist unser Territorium, das ist unser Land.“ Besonders wertvoll ist für die Russen die sogenannte "arktische Seidenstrasse“, eine Schiffsroute durch das Nordpolarmeer, die eine wichtige strategische Verbindung zwischen Russland und China ermöglicht. Durch den Klimawandel ist diese Route jedes Jahr ein wenig mehr Zeit eisfrei. Experten gehen davon aus, dass diese Strecke spätestens im Jahr 2050 ganzjährig ohne Eisbrecher befahrbar ist. Von Seiten der Russen wurde bereits ein Förderprogramm entwickelt, das einen Seeweg zwischen Novaya Zemlya und der Behringstraße vorsieht. Selbst Vergünstigungen für internationale Investoren wurden bereits beschlossen. Internationale Experten sehen den russischen Plan allerdings als sehr optimistisch an. Trotzdem fühlen sich vor allem die skandinavischen Staaten durch die maritime Aufrüstung Russlands bedroht. Auch deshalb will die NATO nun verstärkt Präsenz in diesem Gebiet zeigen.