Hat Donald Trump geheime Atomwaffen-Unterlagen gestohlen? FBI sucht nach wichtigen Unterlagen!

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News (1 / 1) 12.08.2022 17:10 Symbolbild imago


Allem Anschein nach haben die Ermittler des FBI am Montag einen schwerwiegenden Verdacht verfolgt, als sie das Anwesen Mar-a-Lago des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump (69) in Palm Beach durchsuchten. Darüber berichtet nun die Tageszeitung "Washington Post“, die sich bei ihrem Bericht auf mit den Ermittlung vertrauten Personen beruft. Hat Donald Trump geheime Atomwaffen-Papiere gestohlen?

FBI soll Papiere im Zusammenhang mit Nuklearwaffen gesucht haben

Angeblich sollen zu den gesuchten Dokumenten auch geheime Papiere über Nuklearwaffen gehört haben. Allerdings blieb offen, ob es sich um eigene Atomwaffen der Amerikaner oder Waffen anderer Staaten gehandelt habe. Ob die Dokumente tatsächlich gefunden wurden, ist ebenso unklar. Von Trump und auch vom amerikanischen Justizministerium sowie vom FBI gibt es keinen Kommentar zum Bericht der "Washington Post". Allerdings zitiert die Zeitung Experten, die verdeutlichen, wie schwer der Verdacht gewogen haben muss. Offenbar war die Situation von den Ermittlern so heikel eingestuft worden, dass man das Haus eines ehemaligen US-Präsidenten durchsuchte, um zu verhindern, dass diese Papiere in falsche Hände fallen.

Ermittler gingen wohl von großer Gefahr aus

Den eine Weitergabe der Details über geheime US-Waffen wäre für feindliche Geheimdienste ein wahrer Jackpot. Daraus könnten sich Informationen ergeben, wie man solche Systeme neutralisieren könnte. Sollte es sich um Waffen anderer Länder handeln, könne man die Preisgabe von nuklearen Geheimnisse als Bedrohung ansehen. Auch die "New York Times" will erfahren haben, dass die gesuchten Dokumente "einige der geheimsten Programme der Vereinigten Staaten“ betrreffen sollen. Vom FBI gibt es bisher keine offizielle Stellungnahme. Medienberichte hatten lediglich in Erfahrung gebracht, dass es um Dokumente gehen soll, die Trump nach dem Ende seiner Amtszeit aus dem Weißen Haus nach Mar-a-Lago mitgenommen habe. Alle diese Dokumente hätte Trump nach den Gesetzesvorgaben dem Nationalarchiv übergeben müssen.

Justizminister nimmt Stellung zur Razzia bei Trump

Der amtierende US-Justizminister Merrick Garland (69) hatte unterdessen am Donnerstag bestätigt, dass er selbst die Durchsuchung bei Trump "persönlich genehmigt“ habe. Aus seiner Sicht hätte ein "hinreichender Grund“ für diesen ziemlich ungewöhnlichen Schritt gegen einen ehemaligen US-Präsidenten vorgelegen, rechtfertigte sich der Justizminister. Er bestätigt, dass man sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht habe, am Ende aber im Interesse der nationalen Sicherheit handeln musste. Unterdessen könnte es in Ohio zu einem Vorfall gekommen sein, der mit der Durchsuchung des Trump-Anwesens in Zusammenhang stehen könnte. Dort hatte ein bewaffneter Trump-Anhänger versucht, ein FBI-Büro zu stürmen.

FBI erschießt bewaffneten Trump-Anhänger

Wie verschiedene Medien berichten, soll der Mann zunächst Schüsse mit einer Nagelpistole abgegeben und dann auch ein halbautomatisches Gewehr vorgezeigt haben, bevor er in einem Auto flüchtete. Die Beamten hatten die Verfolgung des Wagens aufgenommen. Später war der Mann auf einem Highway von Polizisten erschossen worden. Bei dem Attentäter soll es sich um einen Mann namens Ricky Shiffer (42) gehandelt haben, der offenbar ein radikale Trump-Anhänger ist. Auf der Social-Media-Plattform "Truth Social“ hatte Shiffer seine Tat angekündigt. Außerdem hatte er 2 Tage zuvor zum bewaffneten Widerstand gegen das FBO aufgerufen und geschrieben: "Tötet das FBI bei Sichtkontakt.“ Noch ist unklar, ob der Mann wegen der Razzia bei Trump Rache nehmen wollte. Shiffer selbst schreibt jedenfalls, dass er angeblich beim Sturm auf das Kapitol am 6. Januar 2021 beteiligt gewesen sei.