Angela Merkel - Schwere Vorwürfe! Hat die Kanzlerin bei diesem Skandal mehr gewusst als sie zugibt?

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News (1 / 1) 08.08.2022 16:04 Symbolbild imago


Bereits seit dem Juni 2020 ist der Ex-Wirecard-Chef Jan Marsalek abgetaucht und wird seitdem von den deutschen Ermittlungsbehörden weltweit gesucht. Die deutschen Fahnder vermuten, dass sich Marsalek aktuell in Mosjau aufhalten könnte. Nun jedoch wird auch die Rolle der deutschen Kanzlerin Angela Merkel in diesem Skandal hinterfragt. Denn die soll eine zweifelhafte Rolle bei der Aufarbeitung des Skandals gespielt haben - wusste Merkel viel mehr und hat Milliarden von deutschen Kleinanlegern bewusst aufs Spiel gesetzt?

Angela Merkel: Unangenehme Enthüllungen im Wirecard-Skandal

Dem untergetauchten Jan Marsalek wird vorgeworfen, dass er als Vorstand des Unternehmens Wirecard Gläubiger und Anleger des Unternehmens um 3,1 Milliarden Euro betrogen haben soll. Sowohl das BKA als auch Europol haben den verschwundenen Manager deshalb ganz oben auf ihre Fahndungslisten gesetzt. Allem Anschein nach soll Marsalek nach Informationen der Ermittler in einem gesicherten Komplex in Moskau untergekommen sein und vom russischen Geheimdienst FSB beschützt werden. Dieser ist direkt dem russischen Präsidenten Wladimir Putin unterstellt. Offenbar ist der deutschen Botschaft in Moskau bereits seit Anfang 2021 bekannt, dass sich Marsalek in der russischen Hauptstadt befindet. Angeblich soll der FSB dem deutschen Bundesnachrichtendienst angeboten haben, ein Treffen mit Marsalek zu organisieren. Doch der BND habe auf dieses Angebot nicht reagiert, wie jetzt die "Bild"-Zeitung berichtet.

Wusste Kanzlerin Merkel über dieses Angebot Bescheid?

Offenbar soll dieses Angebot aber bis in höchste Regierungskreise bekannt gewesen sein. Selbst im Kanzleramt soll das brisante Gesprächsangebot ein Thema gewesen sein. Denn damals war vom Kanzleramt auch die Zeugen-Vernehmung Merkels im Wirecard-Untersuchungsausschuss des Bundestags vorbereitet worden. Merkel musste vor dem Ausschuss aussagen, weil sie selbst sich bei einer Reise nach China für Wirecard engagiert hatte. Nun will man im Bundestag prüfen, ob sowohl der Untersuchungsausschuss als auch das Kontrollgremium über diese Vorgänge ordnungsgemäß informiert worden ist.