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Putin hat keine Soldaten mehr - Beamte müssen an die Front und zur "militärischen Umschulung"!

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04.08.2022 15:40Symbolbild imago

Wegen der hohen Verluste im Ukraine-Krieg sucht Russland händeringend Freiwillige, die sich zum Kampf in der Ukraine bereit erklären. Doch offenbar besteht bei der russischen Bevölkerung nur wenig Interesse. Deshalb müssen nun offenbar russische Staatskonzerne im Westen des Landes Mitarbeiter freistellen, damit diese an einer "militärischen Umschulung" teilnehmen - Putin schickt Beamte an die Front!

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Mitarbeiter von Staatsunternehmen müssen zur Armee

In der Region um Sankt Petersburg haben verschiedene staatliche Unternehmen jetzt Anweisungen erhalten, ihre männliche Mitarbeiter im Alter zwischen 18 und 60 Jahren zum Besuch einer "militärischen Umschulung" zu verpflichten. Wie die Zeitung "Nowaja Gaseta Europe" berichtet, hatten Regierungsbeamte der Oblast Leningrad zunächst bei den verschiedenen Unternehmen angefragt, auf wie viele ihrer Angestellte sie verzichten könnten. Daraufhin wurden dann über die Ämter die entsprechenden Einberufungsbescheide herausgegeben. Schon am nächsten Tag hatten sich die einberufenen Männer dann bei der örtlichen Einberufungsstelle einfinden müssen. Danach hatte man sie dann zu den dort verschiedenen Militärstützpunkten geschickt. Wie ein Vertreter des Rekrutierungsbüros gegenüber der "Nowaja Gaseta Europe" bestätigte, würden die Männer dazu verpflichtet, die Reparatur von Ausrüstung aus der Ukraine zu unterstützen. Angeblich werden diese Männer jedoch nicht an die Front geschickt.

Erste Männer verlassen Sankt Petersburg

Wie lokale Medien berichten, soll ein erster Bus mit rund 20 Männer bereits die Stadt Gatschina südlich von Sankt Petersburg verlassen haben. Einer der Männer habe bestätigt, unangekündigt einberufen worden zu sein. "Am 1. August, als ich nicht bei der Arbeit war, bekamen meine Chefs Besuch", zitiert ihn die Zeitung "Nowaya Gaseta Europe". Am Tag darauf habe er die Anweisung erhalten, beim Einberufungsbüro vorstellig zu werden. . "Ich komme rein, sie geben mir die Vorladung und sagen mir, dass ich morgen ins Büro kommen muss, von wo aus ich zu einer Militäreinheit gebracht werde", zitiert die Zeitung den Mann weiter. "Sie haben nicht gesagt, zu welcher. […] Sie haben uns gesagt, dass wir nicht in die Ukraine gehen werden", bestätigt der Mann, der auf Militärmechanik spezialisiert ist und bereits vor drei Jahren seinen Militärdienst beendet hatte. Eine allgemeine Mobilisierung hat die russische Regierung bisher vermieden, weil Russland sich offiziell nicht im Krieg befindet. Denn die Invasion der Ukraine wird im eigenen Land lediglich als "militärischen Spezialoperation" bezeichnet. In den russischen Einberufungsämter wird allerdings aggressiv nach Freiwilligen für den Einsatz in der Ukraine gesucht.

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