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Taiwan-Krieg wäre er für Deutschland eine Katastrophe! Wir müssen beten - das es nicht soweit kommt!

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04.08.2022 05:42Symbolbild imago

Deutschlands Wirtschaft droht der Super-Gau! Ein offener Konflikt zwischen China und Taiwan würde für Deutschland schwerwiegende Folgen haben - schlimmer noch als das Gas-Embargo durch Russland! Lesen Sie hier die Hintergründe!

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Konflikt zwischen China und Taiwan spitzt sich zu

Am Mittwochnachmittag (Ortszeit) hat die Republikanerin Nancy Pelosi Taiwan wieder verlassen und ist nach Südkorea weitergeflogen. Trotzdem geht der Taiwan-Konflikt nach der Abreise der Vorsitzenden des US-Kongresses weiter. Peking hat nun nämlich mehrere Tage andauernde Militärmanöver rund um den Inselstaat angeordnet. Alle Beobachter sind sich einig, dass die chinesische Regierung mit allen Mitteln versuchen wird, die "abtrünnige Provinz“ mit dem kommunistischen Festland "wiederzuvereinigen“. Dies hätte nicht nur für die 24 Millionen Bewohner von Taiwan weitreichende Folgen. Denn dadurch würde auch die Weltwirtschaft in Mitleidenschaft gezogen werden. Deshalb sagt auch Makroökonom Sebastian Dullien: "Die Situation rund um Taiwan macht mir weltwirtschaftlich – aber auch für die deutsche Wirtschaft – seit einiger Zeit Sorgen.“ Und der Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) fügt hinzu: "Wenn man sich anschaut, wo Halbleiter und andere Vorprodukte produziert werden, wie die Lieferketten aussehen, dann wäre ein eskalierender Konflikt eine Katastrophe für Deutschland“, urteilt Dullien.

Taiwan ist wichtigster Produzent von Halbleitern

Denn der Inselstaat fertigt in der 450.000-Einwohner-Stadt Hsinchu im Nordwesten des Landes Halbleiter. Dort befindet sich mit der Unternehmen TSMC das größte Unternehmen auf dem Weltmarkt. Die dort produzierten Chips werden in unzähligen Produkten wie iPhones und anderen Handys, in Aufzügen und Küchenmaschinen, in Autos und Fernsehern verbaut. "TSMC ist systemrelevant“, erklärt dehalb die Volkswirtin Wan Hsin-liu vom Kiel Institut für Weltwirtschaft. "Wenn TSMC seine Chips nicht mehr exportieren kann, hat das Einfluss auf die globalen Lieferketten, aber auch auf die Stabilität der Weltwirtschaft allgemein“, befürchtet die Expertin. Und dies hätte so schlimme Auswirkungen, weil der Westen von den Chips aus Fernost abhängig ist. Sogar die südkoreanische Konkurrenz kann mit TSMC nicht mithalten. Würde Taiwan als Lieferant wegfallen, würde der Industrie ein Chipmangel von unvorstellbarem Ausmaß drohen. Experten sprechen von einem weltwirtschaftlichen Super-Gau. In den USA wird bereits versucht in Eigenproduktion von der Abhängigkeit von Taiwan wegzukommen. In Europa hingegen steht man wie schon im Fall des russischen Gases wieder ziemlich blank da.

Wie geht der Konflikt zwischen China und Taiwan weiter?

In den nächsten Tagen ist erst einmal mit heftigen Manövern der Chinesen in der Taiwanstraße zu rechnen. . Experten sorgen sich allerdings darum, ob China das Land nach Pelosis Besuch tatsächlich angreifen wird oder sich nur auf Sanktionen beschränkt. Doch auch chinesische Unternehmen sind noch von den Halbleitern aus Taiwan abhängig, während Taiwan wiederum auf viele Güter aus China angewiesen ist. Beide Länder haben bisher erfolglos probiert aus der Abhängigkeit des Gegners zu entkommen. "China behauptet, dass es die wirtschaftlichen Kosten eines Konflikts mit Taiwan in Kauf nehmen würde, egal, wie hoch diese sind“, macht die Kieler Analystin Wan-hsin Liu deutlich. Sie glaubt aber auch, dass der Pelosi-Besuch nicht genug Anlass für einen solchen Schritt bietet. Dies würde vermutlich nur geschehen, wenn die Bestrebungen der Unabhängigkeit von Seiten Taiwans weiter massiv vorangetrieben werden. Auf jeden Fall wird aber deutlich, dass dieser Konflikt wohl eines Tages tatsächlich eskalieren wird. Und man täte in Deutschland und Europa gut daran, sich rechtzeitig auf diesen Moment vorzubereiten.

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