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Eskalation im Pazifik! China droht der USA und schickt 2 Flugzeugträger nach Taiwan - kommt der Angriff?

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02.08.2022 13:31Symbolbild imago

An diesem Dienstag wird der Besuch der Vorsitzenden des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, in Taiwan erwartet. Dies hatte für heftige Drohungen von Seiten Chinas gesorgt. In den letzten Stunden hatten sowohl das taiwanische als auch das chinesische Militär ihre Kampfbereitschaft deutlich erhöht. China schickt 2 Flugzeugträger Richtung Taiwan - kommt es hier zum nächsten Krieg?

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Führt Pelosis Besuch zur Eskalation?

Die republikanische Politikern Nancy Pelosi reist durch Asien und will dabei auch Taiwan besuchen. Am Dienstag war die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses in Malaysia eingetroffen. Dort landete 82-Jährige am frühen Vormittag nachdem sie zuvor in Singapur gewesen war. Einen genauen Plan ihrer Asienreise hatte Pelosi im Vorfeld nicht veröffentlicht. Zuvor hatte China die USA davor gewarnt, auf der Reise einen Besuch in Taiwan einzubauen. In Taipeh hat man nun die Kampfbereitschaft des Militärs erhöht. Die international Nachrichtenagentur CNA bezeichnete dies nach Aussagen einer hochrangigen Regierungsquelle als Reaktion auf die Bedrohung durch die chinesische Volksbefreiungsarmee. Die hatte in den letzten Tage unter anderem Schießübungen mit realer Munition durchgeführt. Bis zum Donnerstagmittag ist die "Alarmbereitschaft" im Zusammenhang der "normalen Einsatzbereitschaft" ausgerufen worden.

China droht USA mit ernsten Konsequenzen

Die chinesische Regierung in Peking hatte den USA mit schweren Konsequenzen gedroht, falls Pelosi Taiwan tatsächlich einen Besuch abstatten werde. Denn dies wäre als der ranghöchste US-Besuch in Taipeh seit Jahrzehnten einzustufen. Der Flughafen von Taipeh habe eine anonyme Bombendrohung erhalten. Laut einerm Bekennerschreiben wird darin ein Anschlag angekündigt, falls Pelosi dort landen würde. Bei einer Durchsuchung seien allerdings keine verdächtigen Gegenstände gefunden worden, wie die Behörden in Taiwan bestätigen. Unterdessen haben die Chinesen in den letzten Tagen ihre Manöver deutlich hochgefahren und die Sperrungen von Seegebieten und Luftraum vorgenommen. Ob diese Maßnahmen mit dem Besuch Pelosis zusammenhängen, bleibt aber weiter unklar. Unter anderem hatte China zwei Flugzeugträger in Richtung Taiwan geschickt. In der chinesichen Provinz Fujian hatte die Fluggesellschaft Xiamen Airlines am Dienstag auf Anweisung der Flugkontrolle die Verschiebung von 30 Flügen angeordnet. Ein Gebiet nordöstlich der südchinesischen Insel Hainan soll zudem für eine geplante Militärübungen gesperrt worden sein

China sieht Taiwan als Teil der Volksrepublik

Unterdessen hat das Grand Hyatt-Hotel in Taipeh seine Sicherheitsvorkehrungen deutlich verschärft. Es wird erwartet, dass die US-Spitzenpolitikerin dort gegen 22.30 Uhr Ortszeit (16.30 Uhr MESZ) eintreffen soll. . Für diesen Fall hatte China Gegenmassnahmen angedroht. Denn China sieht Taiwan als Teil seines Landes. Aus diesem Grund lehnt China den Kontakt anderer Regierungen zur Regierung des Inselstaates ab. Sogar militärische Reaktionen wurden für einen Besuch der US-Politikerin diskutiert. Unter anderem war angedacht worden, Pelosis Flugzeug durch Chinas Luftwaffe eskortieren zu lassen oder sogar eine Flugverbotszone um Taiwan einzurichten. In diesem Zusammenhang warnte die USA China nun davor den Konflikt zu eskalieren. . "Es gibt keinen Grund für Peking, einen möglichen Besuch, der im Einklang mit der langjährigen US-Politik steht, in eine Krise oder einen Konflikt zu verwandeln", erklärte John Kirby, der Kommunikationsdirektor des Sicherheitsrats. Die USA würden sich nicht durch das chinesische "Säbelrasseln" provozieren lassen. "Gleichzeitig lassen wir uns aber auch nicht einschüchtern", kündigte Kirby an.

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