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Bruder von Kanzler Scholz - Knallhart-Abrechnung mit Lauterbachs Corona-Politik - er ist selber Arzt

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29.07.2022 18:06Symbolbild imago

Nicht zum ersten Mal nimmt Jens Scholz, Bruder von Kanzler Olaf Scholz und selbst Mediziner und Klinikchef, die Corona-Politik der Bundesregierung auf's Korn. Denn bei den Vorbereitungen für eine mögliche Infektionswelle im Herbst sieht der Bruder des Kanzlers in mindestens drei Punkten Bedarf auf Nachbesserung und lässt kein gutes Haar an Lauterbach!

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Bruder des Kanzlers kritisiert Karl Lauterbach

Allem Anschein nach hat Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) in letzter Zeit einen neuen Kritiker. Und dabei handelt es sich um Klinikchef Jens Scholz, den Bruder von Kanzler Olaf Scholz. Dieser sagt jetzt, dass bei Corona-Politik in Deutschland einiges schiefgelaufen sei. Und schlägt vor, dass man sich in Deutschland besser einmal ein Beispiel am Vorgehen andere Länder nehmen sollte. Denn in allen Nachbarländern wie zum Beispiel Frankreich und Österreich werden nicht nur die Corona-Regeln massiv gelockert, sondern es wurde auch die Quarantänepflicht schon weitgehend abgeschafft. In Deutschland dagegen feilt Gesundheitsminister Karl Lauterbach bereits wochenlang an neuen Maßnahmen, die im Herbst angewendet werden sollen. Doch einige der angedachten Maßnahmen findet Jens Scholz, der selbst eine Uniklinik leitet, aber wenig sinnvoll. Scholz spricht sich zum Beispiel gegen flächendeckende Coronatests aus.

Scholz sieht keinen Sinn in flächendeckenden Tests

Eigentlich sollten die Test ja dabei helfen diejenigen Infizierten zu erkennen, die keine Symptome aufweisen.

Diese Menschen sollten dann isoliert werden, damit sie keine weiteren Menschen anstecken. "Da muss man ehrlich sagen: Diese Abschottungstaktik ist in die Hose gegangen“, urteilt Scholz und schlägt eine Alternnative vor. Stattdessen solle man sich auf bei den Tests auf diejenigen Patienten konzentrieren, die tatsächlich Symptome aufweisen. Dies sei effizienter. Zudem solle man das Testen den Ärzten überlassen. Außerdem kritisierte Scholz: "Das Prinzip Freitesten taugt nichts." Ein weiteres Thema zur Verbesserung sei die Quarantäne. Nach Scholz sei es sinnvoll, dass diejenigen Patienten zu Hause bleiben, die tatsächlich Symptome haben. "Wenn sie sich wieder fit fühlen, sollten sie mit FFP2-Maske wieder zur Arbeit gehen", schlägt Jens Scholz vor und lehnt gleichzeitig feste Zeitvorgaben für die Dauer von Quarantäne und Isolation ab. .

Auch Scholz empfiehlt 4. Impfung gegen Coronavirus

Doch in einem Punkt stimmt der Mediziner dann doch noch mit Gesundheitsminister Lauterbach überein. Denn auch Jens Scholz findet, dass die Bürger in Deutschland eine vierte Impfung wahrnehmen sollten. Nach Scholz Meinung sei es besonders für die Personengruppe der Über-60-Jährige sinnvoll, sich auf diese Weise vor einem schweren Verlauf einer Covid-Erkrankung zu schützen. Generell plädierte Scholz dafür, dass man in Deutschland auch einmal über den Tellerrand schauen müsse und sich ein Beispiel an anderen Ländern nehme. Dabei bezieht sich Scholz auf die Schweiz, Spanien, Großbritannien und die skandinavischen Länder, wo die Regeln deutlich lockerer als in Deutschland seien und trotzdem keine erhöhten Todesraten verzeichnet werden. "Dann können wir ja vielleicht von den anderen Ländern etwas lernen", merkte Scholz in diesem Zusammenhang an.

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