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Nächster Teuer-Schock! Krankenkassenbeiträge auf Rekordhoch - wer soll das alles noch bezahlen?

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29.07.2022 10:28Symbolbild imago

Wieder einmal klafft eine enorme Lücke bei der Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung. Es fehlen rund 17 Milliarden Euro. Um dieses Defizit zu schließen hat die Bundesregierung eine Erhöhung der Beiträge auf den Weg gebracht - und wir dürfen es ausbaden! Die Krankenkassenbeiträge erreiche ein Rekordhoch!

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Regierung hebt Beiträge zur Krankenkasse auf Rekordhöhe an

Mit der Anhebung der Krankenkassenbeiträge auf jetzt durchschnittlich 16,2 Prozent des Bruttolohns hat die Bundesregierung die Beiträge auf einen Rekordwert angehoben. Außerdem kündigte Karl Lauterbach an, dass die Pharma-Unternehmen die Zahlung für die patentgeschützte Medikamente von sieben auf zwölf Prozent erhöht bekommen. Auf diese Weise soll die Pharma-Industrie dann einen Sparbetrag von einer Milliarde Euro leisten, um das Defizit zu schließen."Das ist eine sehr maßvolle Maßnahme", meint der deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach. Und auch die Apotheker sollen ihren Beitrag leisten. Doch der Kernpunkt des Planes ist die Erhöhung des Zusatzbeitrages für die rund 57 Millionen GKV-Mitglieder ab 2023. Dieser steigt um 0,3 Punkte auf dann 1,6 Prozent. Rechnet man dann den noprmalen Beitragssatz von 14,6 Prozent dazu, zahlen die Beschäftigten dann künftig 16,2 Prozent ihres Bruttolohns an die Krankenkassen. Damit steigen die

Sozialbeiträge im Jahr 2023 auf 40,45 Prozent an und liegen erstmals seit dem Jahr 2012 wieder über der 40-Prozent-Marke.

Es wird keine Leistungskürzungen geben

Mit den geschilderten Maßnahmen soll das Defizit von

17 Milliarden Euro geschlossen werden, ohne das man Einsparungen mittels verringerte Leistungen in Betracht ziehe. "Wir werden keine Leistungskürzungen durchführen", verspricht Lauterbach. Deshalb sollen die Krankenkassen und der Gesundheitsfonds ebenfalls Reserven in Höhe von 6,4 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. So soll der Bundeszuschuss für die Gesetzliche Krankenversicherung um zwei Milliarden Euro auf dann 16,5 Milliarden Euro angehoben werden. Außerdem verspricht der Bund der GKV ein unverzinsliches Darlehen von einer Milliarde Euro. . "Gerade in Krisenzeiten geben die Sozialsysteme der Bevölkerung Sicherheit", ist Karl Lauterbach sicher. "Wir haben ein sehr großes Defizit in der Krankenversicherung vorgefunden. Und wir haben eine schwierige Krise aufgrund des katastrophalen Krieges in der Ukraine", schildert Lauterbach die aktuelle Situation. Nun sollen alle Beteiligten einen Beitrag zur kurzfristigen Stabilisierung der Krankenkassen leisten. "Daneben werden wir natürlich weiter an langfristiger wirkenden Strukturreformen mit dem Ziel ausgeglichener Finanzen arbeiten"m versprach der Gesundheitsminister.

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