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Shell mit Riesen-Gewinn dank teurem Sprit - Shell-Chef gönnt sich Verdopplung des Gehalts und wir zahlen

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29.07.2022 10:08Symbolbild imago

Für die Verbraucher bedeuten die hohen Benzinpreise massive Probleme. doch die die Ölfirmen machen durch die Krise richtig fette Gewinne. So hat beispielsweise Shell seine Gewinne im 2. Quartal 2022 verfünffacht und weist einen Gewinn von 17,7 Milliarden Euro aus. Ein neuer Rekordwert für den britischen Ölriesen - wir bluten und die Konzerne scheffeln Geld. Hier alle Infos:

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Shell erwirtschaftet Milliardengewinne

Davon profitiert natürlich auch der Konzern-Chef Ben van Beurden (64). Dieser verdient durch sein festes Jahresgehalt (inklusive Boni) nun 16 Millionen Euro statt zuvor 7,5 Millionen Euro. Zudem hat sich der Wert seiner Anteile am Unternehmensanteile ebenfalls fast verdoppelt. Noch Mitte Juli hatte Van Beurden alle Europäer vor einem "wirklich harten Winter“ gewarnt. Doch auch andere Firmen aus der Branche machen mächtig Reibach dank des Krieges in der Ukraine. Auch Total Energies und Repsol fahren nie zuvor erreichte Megagewinne ein. Denn auch der steigende Gashandel lässt die Raffinerie-Gewinne nur so sprudeln. Der französische Konzern Total Energies hat seinen Gewinn in diesem Quartal auf 5,7 Milliarden Euro verdoppelt und auch der spanische Ölkonzern Repsol fährt Gewinne ein, die sich verglichen mit dem Vorjahr auf 2,54 Milliarden Euro verdoppelt haben. Ein schlechtes Gewissen haben die Konzerne offenbar nicht, da man "zur Energiesicherheit beigetragen“ habe. Repsol wolle die guten Ergebnisse dazu nutzen, um Verluste aus der Corona-Krise auszugleichen.

Diskussion um Übergewinnsteuer

Angesichts der hohen Gewinne beginnt auch in Deutschland eine Debatte über eine Übergewinnsteuer. Diese hatte zuletzt die SPD-Chefin Saskia Esken (60) gefordert. . Eine solche Steuer war bereits von Spanien für die Energiekonzerne ab dem kommenden Jahr angekündigt worden. Doch in Deutschland schießt vor allem die FDP quer. Denn Partei-Chef und Finanzminister Christian Lindner (43, FDP) argumentiert, im deutschen Steuerrecht gibt es keine Übergewinne. "Der Staat weiß nicht, was ein Übergewinn ist“, macht Lindner deutlich und glaubt, dass ein solches Vorgehen eine Beliebigkeit im Steuersystem auslösen könnte. Aktuell mchen vor allem Energiekonzerne und Pharmaunternehmen deutlich höhere Gewinne als prognostiziert. Man sei laut Lindner aber daran interssiert, dass diese Unternehmen ihre Gewinne wieder reinvestieren.

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