Wird das Putins Stalingrad? 49. Armee komplett eingekesselt! Ukraine rückt unaufhaltsam auf Cherson vor!

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News (1 / 1) 29.07.2022 07:06 Symbolbild imago


Die 49. Armee der Russen ist eingekesselt!Hat Putin seine Truppen im Stich gelassen? Nach der Eroberung von Cherson wurde die russische Armee nun von ukrainischen Truppen eingekesselt - es droht eine völlige Vernichtung! Auch britische Geheimdienste informieren bereits erste Erfolge der ukrainischen Angriffe. So ist die Lage vor Ort.

Ukraine will den Südens des Landes zurückerobern

Angesichts der ersten Erfolge zeigt sich die ukrainische Führung optimistisch, dass man bald die Region Cherson im Süden des Landes wieder aus den Händen der Russen zurückerobern kann. Wie Präsidentenberater Oleksyj Arestowytsch mitteilte, habe die Offensive zur Rückeroberung bereits begonnen. Zunächst will man den russischen Truppen in der Region den Nachschub abschneiden und sie isolieren. "Die ukrainischen Streitkräfte werden dem Feind zuerst Munition, Treibstoff, Kommunikation und Führungsstab nehmen", kündigte Arestowytsch die Strategie der Ukraine an. "Dann werden sie die Überreste der russischen Armee beseitigen", ist der Berater von Präsident Selenskyj sicher. So hätten die russischen Truppen lediglich 3 Möglichkeiten. Rückzug, Aufgabe oder Zerstörung. Offenbar sind die ukrainischen Truppen optimistisch die Stadt Cherson in den nächsten Wochen befreien zu können.

Verbindungen nach Cherson bereits abgeschnitten?

Und offenbar waren die ersten Angriff auch erfolgreich. Selbst britische Geheimdienste scheinen die optimistische Einschätzung der Ukraine zu teilen. So sei es den ukrainischen Truppen bereits gelungen einen Brückenkopf südlich des Flusses Ingulez zu errichtet. Außerdem seien Angriffe auf mindestens 3 Brücken über den Fluss Dnipro erfolgt. Diese Brücken seien unerlässlich, um die russischen Truppen in Cherson mit Nachschub zu versorgen. "Russlands 49. Armee ist am westlichen Ufer des Dnipro stationiert und sieht sehr verwundbar aus", schätzt der britische Geheimdienst die aktuelle Lage ein. Zudem sei die Stadt Cherson inzwischen fast komplett von den anderen besetzten Gebieten abgeschnitten. "Der Verlust der Stadt würde den russischen Versuch, die Südukraine zu besetzen, maßgeblich beeinträchtigen", sind sich die Militärexperten sicher.

Russland verlegt große Anzahl an Truppen

Bereits in der Vorwoche hatte die ukrainische Armee in der Nähe der Siedlung Wyssokopillja über 1.000 russische Soldaten eingekesselt. Am Mittwoch war dann die Antoniwka-Autobrücke, die wichtigste Verbindung über den Fluss Dnipro nach Cherson, angegriffen worden. Nun sollen die Russen wegen der Lage entschlossen haben, eine "massive Verlegung" von Truppen in Richtung der drei südlichen Regionen Cherson, Melitopol und Saporischsia zu starten. Die Gebiete im Süden der Ukraine waren von den Russen unmittelbar nach dem Start der Invasion besetzt worden. Dort war mit einer baldigen Volksabstimmung gerechnet worden, damit die besetzten Gebiete an Russland angeschlossen werden können. Dies will die Ukraine unbedingt verhindern.