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Ampel-Regierung pfeift Lauterbach zurück - es geht um die 4. Impfung!

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28.07.2022 05:34Symbolbild imago

Zuletzt hatte der deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach (59, SPD) auch jüngere Menschen aufgefordert, sich eine 4. Impfung gegen das Coronavirus

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verabreichen zu lassen - und stellt sich damit sogar gegen die EU-Empfehlung! Nun pfeift die eigene Regierung Lauterbach zurück - Streit scheint unvermeidbar!

Lauterbach plädiert für 4. Corona-Impfung für alle

Denn Lauterbach hatte sich trotzt unterschiedlicher Empfehlung der STIKO (ab 70 Jahren) und der aktuellen Vorgabe der EMA (ab 60 Jahren) für eine 4. Impfung aller Bürger stark gemacht. "Wer den Sommer genießen will ohne ein Risiko einzugehen, der sollte sich impfen lassen. Eine Impfung würde ich in Absprache mit dem Hausarzt auch für jüngere Menschen empfehlen“, hatte der Minister erklärt. Und das obwohl die Ständigen Impfkommission (STIKO) in Deutschland diese Impfung lediglich für Menschen über 70 Jahren empfiehlt. Doch nun pfeift die Bundesregierung Lauterbach zurück. Denn die beantwortet die Anfrage von FDP-Vize Wolfgang Kubicki (70) mit Nein. Dieser wollte nämlich wissen, ob die Bundesregierung der Auffassung Lauterbachs folge und allen Bürgern eine 4. Impfung nahelege. Also deckt sich die Auffassung der Regierung in diesem Fall nicht mit der Meinung von Karl

Lauterbachs. Stattdessen heißt es: "Für die Regierung sind die wissenschaftlichen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut maßgeblich.“ Die Sinnhaftigkeit einer 4. Impfung müsse jeder Patient "individuell mit dem Arzt besprechen".

Kritik an Karl Lauterbach

Zuvor hatte schon STIKO-Chef Thomas Mertens (72) den Vorstoß von Lauterbachs kritisiert. Gegenüber der "Welt am Sonntag" hatte Mertens erklärt: "Ich halte es für schlecht, medizinische Empfehlungen unter dem Motto 'Viel hilft viel' auszusprechen.“ Demnach seien der STIKO keine Daten bekannt, die die allgemeine Impf-Empfehlung Lauterbachs stützten würden. Die Antwort auf Kubickis Anfrage kam jetzt übrigens von Lauterbachs eigener Staatssekretärin Sabine Dittmar (57). . Kubicki zeigte sich erfreut über die Klarstelleung der Bundesregierung: "Es ist beruhigend, dass sich das Bundesgesundheitsministerium gegen das Ansinnen von Karl Lauterbach stellt und deutlich macht, dass die STIKO-Empfehlung maßgeblich bleibt“, informierte Kubickt beim Gespräch mit der "Bild"-Zeitung.

Kubicki kritisiert Lauterbachs Empfehlung

Nachdem der Punkt nun geklärt sein, übte Kubicki weitere Kritik an Lauterbachs Empfehlung. Nach seiner Meinung sei es "hochproblematisch, wenn ein Minister sich nicht mehr an ministeriale Verantwortung gebunden fühlt und freischwebende Äußerungen von sich gibt, die mit Wissenschaft und medizinischer Ethik nichts mehr gemein haben“, bedauerte Kubicki. In Lauterbachs Ministerium sieht man die an Kubicki versendete Antwort jetzt jedoch absolut nicht als Widerspruch. Dort ist man der Auffassung, dass Lauterbachs Aussage die STIKO-Empfehlung "ergänzt“. Denn Lauterbach habe "ausdrücklich“ erklärt, dass die vierte Impfung nach Rücksprache zwischen Patient und Arzt erfolgen soll. Die Ärzte seien mt dem Gesundheitszustand der Patienten vertraut und könnten diese daher in "angemessener Form beraten“.

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