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Gasmangel im Winter in Europa - Droht in einigen Ländern sogar der Kältetod?

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26.07.2022 16:30Symbolbild imago

In der aktuellen Situation spielt Russland nach Meinung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj nicht nur Getreide sondern auch Gas als geopolitische Waffe aus. Denn jetzt malt die russische Propaganda Horror-Szenarien an die Wand, dass viele Europäer im Winter wegen Gasmangel und den dadurch hohen Energiepreisen nicht mehr heizen können. Ein russischer Propagandist warnt in diesem Zusammenhang nun die Länder in Westeuropa vor einem "Massensterben wie bei Covid". Aber - ist vielleicht doch etwas Wahrheit in diesen Horrorszenarien?

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Gazprom drosselt Pipeline Nord Stream 1 erneut

Wie das russischen Unternehmen Gazprom ankündigt, soll die Lieferung von Gas in Richtung Europa ab Mittwoch auf 20 Prozent gedrosselt werden. Dafür sei angeblich verantwortlich, dass eine weitere Turbine einer Verdichterstation in die Reparatur müsse. Für den ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (44) hat die Drosselung jedoch lediglich das Ziel eine Art "Terror" im Westen auszulösen. "Dies ist ein offener Gas-Krieg, den Russland entfacht gegen das vereinte Europa", hatte Selenski in seiner allabendlichen Videobotschaft am Montag erklärt. Aus Russland werde die Furcht vor einem harten Winter geschürt.. "Menschen werden wie bei Covid sterben", befürchtet Alexander Nosovich vom baltischen Nachrichtenportal "RuBaltik". Es bestehe die Gefahr, dass die Menschen sich zwischen dem Kauf von Nahrung und Energie entscheiden müssen. Auch Selenskyj warnt vor der Gefahr, dass die Menschen im Winter "unter Armut und Kälte" leiden könnten.

Stehen die Menschen vor der Wahl heizen oder essen?

Auch Analyst Nosovich bestätigt im Gespräch mit dem russischen Propaganda-Portal "Ukraina.ru", dass die Russen ihre Energielieferungen als Waffe einsetzen. Denn dann müssten die Europäer im Winter ganze Industrien schliessen. Diese werde vor allem die Industriemacht Deutschland hart treffen. Doch offenbar rechnet der Analyst sogar mit einem "Bevölkerungsverlust". . Denn durch die Kälte könnten in Europa viele Menschenleben verlorengehen. Dort müssten sich die Menschen dann schlicht entscheiden, ob sie heizen oder essen. Im "NZZ Magazin" war schon vor dem Beginn des Krieges in der Ukraine ein Artikel über "Energie-Armut" erschienen. Dieser war auf das Problem eingegangen, dass sich viel Menschen die gestiegenen Kosten für Strom und Gas einfach nicht mehr leisten können. Dies können nach Russen-Pripagandist Nosovich zu einem enormen Problem werden, das in Europa für mehr Todesfälle als Covid-19 sorgen könnte. Bleibt zu hoffen, dass die europäischen Regierungen die notwendigen Entscheidungen treffen, damit dieses Szenario keine Realität wird.

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