In Deutschland wird das Trinkwasser knapp! Nächste Krise - Experten sind wegen Hitzewelle alarmiert

Seite 1 / 2

In Deutschland wird das Trinkwasser knapp! Nächste Krise - Experten sind wegen Hitzewelle alarmiert

News (1 / 1) 20.07.2023 23:33 / Silia Symbolbild imago


Corona, Ukraine-Krise, Teuer-Schock und jetzt auch noch das! Unser Trinkwasser wird knapp! Auch in diesem Jahr sorgt die Hitze wieder dafür, dass in vielen Regionen Deutschlands das Trinkwasser zur Mangelware wird. Ein Zustand, der sich nach der Meinung von Experten in Zukunft vermutlich noch weiter verschlimmern wird. Deshal b wird bereits jetzt nach Lösungen für dieses Problem gesucht!

Wasserknappheit in Deutschland

Aktuell werden schmutzige Fahrzeuge in der rheinland-pfälzischen Verbundgemeinde Simmern-Rheiböllen nicht mehr gewaschen. Dies hat die Gemeinde den Bürgern nun vorerst einmal verboten. Auch auf das Auffüllen von Pools und Planschbecken muss verzichtet werden und die Blumenbeete in den Gärten dürfen nur noch mit Regenwasser bewässert werden. Wer gegen die Regeln verstößt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Dies alles hat einen ernsten Hintergrund. Denn in Simmern-Rheinböllen wird das Trinkwasser jetzt wieder knapp. Und auch andere Gemeinden in Deutschland mussten zu solchen Maßnahmen greifen. Vielerorts ist die Wasserentnahme aus Brunnen, Seen oder Flüssen verboten. Doch dies ist offenbar nicht nur wegen der aktuellen Hitzewelle ein Problem. Schon seit längerem zeichnet sich ein Trend ab, dass es in Deutschland immer trockener wird.

Häufige Dürren im Sommer in Deutschland

Dabei ist es durchaus normal, dass es hin und wieder auch zu besonders trockenen Sommermonaten in Deutschland kommt. "Sehr trockene Sommer gab es historisch immer mal wieder, zum Beispiel in den 50ern oder 70ern“, erklärt ein Hydrologe vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung. Doch auch dieser sieht nun, dass die Dürre Deutschland fast jedes Jahr heimsucht. So sollen die Jahre 2018, 2019 und 2020 bereits viel zu trocken gewesen sein. Im letzten Jahr gab es zwar einen sehr feuchten Sommer, doch auch die Regenmassen im Vorjahr konnten die Verluste der Vorjahre nicht annährend aufwiegen. Noch wirkt sich diese Situation nicht auf die in 80 bis 100 Meter befindliche Schicht des Trinkwassers aus. Doch an der Oberfläche seien die Effekte schon nicht mehr zu übersehen.