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Will Putin den Westen verhungern lassen!? Fehlende Weizenlieferungen - Millionen Todesfällen durch Hungernot erwartet!

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24.06.2022 06:00Symbolbild imago

Seit dem Beginn der Invasion der russischen Streitkräfte in der Ukraine wird der Export von Getreidelieferungen durch die Seeblockade der russischen Marine im Schwarzen Meer blockiert. Nach Einschätzung internationaler Hilfsorganisationen könnte dies zu Millionen zusätzlicher Todesfälle durch Hungersnöte führen - nutzt Putin dieses Druckmittel ganz bewusst als Waffe?

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Millionen Todesfälle durch fehlende Getreidelieferungen möglich

Von den dadurch ausfallende Hilfslieferungen sollen vor allem arme Länder betroffen sein. Dies werde nach Ansicht von Experten einen Dominoeffekt bei den Menschen auslösen. Diese seien wegen ihrer Unterernährung deutlich anfälliger für Infektionskrankheiten, weil sie weniger Abwehrkräfte aufweisen, erklärte nun beispielsweise Peter Sands, der Chef des Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria, gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP.

"Ich denke, wir stecken wahrscheinlich schon in unserer nächsten Gesundheitskrise“, erklärte Sands. "Diesmal geht es aber nicht um neue Krankheitserreger, sondern viele mangelernährte Menschen werden anfälliger für die existierenden Krankheiten sein“, verdeutlichte der Experte. Die gefährliche Kombination von Infektionskrankheiten, Nahrungsmittelknappheit sowie die bereits gestartete Energiekrise würden "Millionen von zusätzlichen Todesfällen“ verursachen, wie Sands prognostiziert.

Experte fordert die Welt zum Handeln auf

Aus diesen Grund forderte Sands die Länder der westlichen Welt nun dazu auf, die ärmeren Länder mit einer grundlegende Gesundheitsversorgung auszustatten, um dieses Szenario zu vermeiden. Der entschieden Kampf gegen die Ernährungskrise sei notwendig, um die zweit tödlichste Infektionskrankheit weltweit, die Tuberkulose, einzudämmen. Diese Krankheit bekomme als "Pandemie der Armen“ noch immer deutlich weniger Aufmerksamkeit und Forschungsmittel als beispielsweise das Coronavirus. "Das ist eine Tragödie, denn das eine Krankheit, bei der wir wissen wie man sie verhindert und behandelt, wir wissen wie man sie los wird“, macht Sands deutlich. . Unterdessen warten in den ukrainischen Häfen, Millionen Tonnen Weizen darauf endlich verschickt werden zu können. Durch die Blockade der Getreideexporte könnte nach Einschätzung der Fachleute eine weltweite Hungerkrise ausgelöst werden. Wegen der verminten Gewässer ist der Schiffsverkehr vor der ukrainischen Küste zur Zeit fast vollkommen eingestellt worden.

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